Das Gefühl habe sich noch verstärkt, seitdem sie Mutter geworden ist. Ihre andere grosse Leidenschaft sei die Arbeit an Filmen. Schon als sie mit 17 Jahren zum ersten Mal vor der Kamera gestanden habe, habe sie gewusst, dass sie das wieder und wieder erleben wollte. «Das Schauspielern ist meine Sucht geworden.» Ohne das würde sie sich «völlig verloren fühlen".
Cruz, die mit dem Schauspieler Javier Bardem (50) verheiratet ist und mit ihm zwei Kinder hat, stellte beim Filmfest Cannes «Leid und Herrlichkeit» vor. Das sehr persönlich wirkende Werk des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar (69, «Alles über meine Mutter», «Volver") erzählt von Salvador Mallo (Antonio Banderas), einem gefeierten, homosexuellen Regisseur. Körperliche und psychische Leiden hindern ihn jedoch an der Arbeit. In Tagträumen erinnert er sich an seine Kindheit, in der vor allem seine Mutter (Cruz) einen starken Eindruck hinterliess.
Der Cannes-Wettbewerbsbeitrag «Dolor y Gloria», so der Originaltitel, wird so zu einem Rückblick auf das eigene Leben. Der Regisseur begegnet den Dämonen seiner Vergangenheit und klärt alte Konflikte. In der Hauptrolle glänzt der Spanier Antonio Banderas (58) mit einem nuancierten Spiel voller angedeuteter Emotionen.
(SDA)
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