«Ich habe schon mal darüber nachgedacht, einen Porno zu drehen.» Am liebsten mit «so richtig coolen Berlin-Mitte-Leuten». Im Interview mit der deutschen «Vanity Fair» redet die 3sat-Moderatorin Charlotte Roche ganz frei von der Leber. Ohne Hemmungen. Ohne Scham. Anderes ist man von der 30-Jährigen auch nicht gewohnt.
Schon im Februar sprach sie über Sex, der stinken muss, Mütter, die «schei**e» sind und Muschis, die nicht sauber bleiben dürfen (Blick.ch berichtete).
Inzwischen stürmte Roches Buch «Feuchtgebiete» die Bestseller-Listen in Deutschland. Obs an Stellen wie: «Ich kann mir sehr gut und gerne Sex mit meinem Vater vorstellen» oder «Ich greife mir immer in die Muschi, wenn ich auf dem Klo sitze» liegt, sei dahingestellt.
Mit ihrem sehnlichen Wunsch nach einem heissen Sex-Filmchen will Roche den «unglaublichen Bedarf an Pornografie» decken. Nur deshalb gebe es überhaupt die Industrie, verriet sie einst dem «Playboy». Selbst zieht sie sich natürlich auch gerne mal einen Streifen rein: «Aus Neugier. Zur Entspannung, Aufgeilung, Inspiration.»
Ein Porno ist aber längst nicht alles, wovon Roche träumt. Zur «Vanity Fair» sagt sie: «Ich hatte auch schon einmal vor, einen Swingerclub aufzumachen!» (mky)