Versicherungen
Swiss Re schreibt deutlich höheren Gewinn und kauft Aktien zurück

Der Rückversicherer Swiss Re hat den Konzerngewinn im Jahr 2025 deutlich gesteigert und dabei auch die eigene Zielvorgabe sehr klar übertroffen. Profitieren konnte der Finanzkonzern von relativ wenigen Grossschäden wie auch einer guten Rendite auf seinen Anlagen.
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Der Rückversicherer Swiss Re hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient, auch wegen des Ausbleibens grosser Naturkatastrophen. Der Konzern kauft eigene Aktien im grossen Stil zurück.(Archivbild)
Foto: ENNIO LEANZA
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Der Reingewinn belief sich auf 4,8 Milliarden US-Dollar, wie Swiss Re am Freitag mitteilte. Damit lag der Gewinn deutlich über dem Vorjahreswert von 3,2 Milliarden, der allerdings noch von hohen Rückstellungen für das US-Haftpflichtgeschäft belastet war. Für 2025 hatte sich Swiss Re einen Konzerngewinn von «mindestens 4,4 Milliarden Dollar» zum Ziel gesetzt.

Vom Gewinnanstieg sollen auch die Aktionäre profitieren. Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung nun eine um 9 Prozent höhere Dividende von 8,00 Dollar je Aktie beantragen. Zudem will Swiss Re 2026 Aktien im Umfang von 1,5 Milliarden US-Dollar zurückkaufen, davon 500 Millionen Dollar im Rahmen des nachhaltigen jährlichen Aktienrückkaufprogramms.

Mit den Resultaten hat der Rückversicherer die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Diese hatten den Reingewinn im Schnitt (AWP-Konsens) bei 4,69 Milliarden Dollar erwartet. Die Dividende wurde mit 7,59 Dollar ebenfalls nicht klar tiefer erwartet.

Für das laufende Jahr hält der Konzern an dem im Dezember gesetzten Gewinnziel von 4,5 Milliarden Dollar fest, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Gruppe strebe für die nächsten Jahre weiterhin eine Eigenkapitalrendite von mehr als 14 Prozent unter IFRS an.

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