Täter sind flüchtig
Nach Bankomatspregnung in Genolier VD flüchtig

Im Kanton Waadt ist in der Nacht auf Donnerstag erneut ein Bankomat gesprengt worden. Die Täter flüchteten und konnten bislang nicht gefasst werden. Die Höhe der Beute war zunächst nicht bekannt.
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Der Bankomat in Genolier VD wurde kurz vor 04.00 Uhr morgens gesprengt.
Foto: MARTIAL TREZZINI

Darum gehts

  • In Genolier wurde ein Bankomat um 04.00 Uhr gesprengt, keine Verletzten
  • Die Explosion beschädigte umliegende Gebäude, Bundesanwaltschaft ermittelt mit Fedpol
  • 2025 gab es schweizweit 23 Bankomatanschläge, 2024 waren es 48
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Ein Sprecher der Kantonspolizei Waadt bestätigte die Bankomatsprengung in der Waadtländer Gemeinde Genolier, über welche die Zeitung «La Côte» zuerst berichtet hatte. Die Explosion verursachte Schäden an den umliegenden Gebäuden, es gab jedoch keine Verletzten.

Der Anschlag, der kurz vor 04.00 Uhr morgens stattfand, richtete sich gegen einen Bankomaten im Dorfzentrum, der an eine Metzgerei angebaut ist. Die Polizei gab an, dass vorübergehend eine Sicherheitszone eingerichtet wurde.

Aufgrund der Verwendung von Sprengstoff wurde die Bundesanwaltschaft eingeschaltet. Die Ermittlungen werden vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) und der Kantonspolizei Waadt geführt. Letztere hat einen Zeugenaufruf lanciert.

In den letzten Wochen wurden in der Romandie mehrere Bankomaten gesprengt, so in Delsberg JU und Marin NE, während ein weiterer Angriff in Daillens VD fehlschlug. Die Täter konnten jeweils nicht gefasst werden.

Die Zahl der Anschläge auf Bankomaten ist im letzten Jahr leicht zurückgegangen. Laut Fedpol wurden 2025 gesamtschweizerisch 23 Anschläge verzeichnet, gegenüber 48 im Jahr 2024.

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