Mit der Kundgebung wollen sie aus dem Schatten treten und sich sichtbar machen. Denn die Minderheit werde wenig beachtet und wenig gehört in der Gesellschaft. Eines der Probleme, das zur Sprache kam, war die sexuelle Gesundheit. Lesben und andere Frauen, die Frauen liebten, würden bei Präventionskampagnen oft vergessen.
Auf politischer Ebene forderten die Kundgebungsteilnehmenden das Recht auf künstliche Befruchtung, eine Witwenrente, die zivile Heirat sowie den Schutz vor Gewalt und Diskriminierungen. Sich als Lesbe zu bekennen, bedeute nicht nur, als Frau dem Sexismus sondern auch der Lesbophobie ausgesetzt zu sein.
Die erste Kundgebung dieser Art von Lesben hatte vor Jahresfrist in Bern stattgefunden. Einige hundert Frauen hatten damals auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht.
(SDA)