Die Schulmedizin hat zwar hilfreiche chemische Medikamente entwickelt. Doch diese Therapie greift zu kurz. Deshalb ist es von Bedeutung, den Ursachen auf die Spur zu kommen.
Nach anthroposophischer Auffassung sind die natürlichen, fortwährenden Abbauprozesse mit einem Eintauchen des Seelisch-Geistigen in den Körper verbunden – so wie wir es tagsüber im Wachzustand erleben. Die körperlichen Aufbauvorgänge dagegen bedürfen einer Lockerung des Seelisch-Geistigen vom Körper, was im Schlaf geschieht.
In der Jugend ist ein tiefes Eingreifen des Ichs in den Leib normal und trotz des damit verbundenen Abbaus gesund, weil diesem Prozess unbändige Aufbaukräfte gegenüberstehen. Gegen das 50. Lebensjahr hin wirkt sich dies aber bereits krank machend aus. In diesen Jahren des Wechsels und der Ablösung ist es für die Gesundheit enorm wichtig, der Seele neue und echte Nahrung zu geben, damit sie nicht im Leib stecken bleibt und mit ihm degeneriert. Dazu ist jede Art von künstlerischer Betätigung geeignet, speziell aber die Heileurythmie.
Vor dem Hintergrund dieser Zusammenhänge beinhaltet die Therapie der Frühform der Osteoporose zudem potenziertes Blei, Plumbum mellitum oder Scleron, abwechselnd mit Ameisensäure sowie Phosphor und Austernschalen. Bei der Spätform steht die Förderung des Knochenaufbaus im Vordergrund. Hierzu wird mit dem Weleda-Aufbaukalk I & II gearbeitet, der Apatit, Kürbisblüte, respektive Austernschalen und Eichenrinde enthält.
Spezialarzt für Innere Medizin FMH, anthro- posophischer Arzt, Ita Wegman Klinik, Arlesheim BL
Spezialarzt für Innere Medizin FMH, anthro- posophischer Arzt, Ita Wegman Klinik, Arlesheim BL