Ich finde es lobenswert, dass Sie sich und Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun und mit dem Rauchen aufhören wollen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Durchhaltewillen.
Und nun zu Ihrer Frage: Es gibt wirkstoffhaltige Pflaster, die mehr Arzneistoff in die Haut und das Blut abgeben, wenn sie direkter Wärmeeinwirkung ausgesetzt sind. Dazu gehören beispielsweise Wirkstoffpflaster gegen Schmerzen oder eben auch zur Raucherentwöhnung. In der Sauna kann sich dadurch die Wirkung des Pflasters verstärken. Andere Wärmequellen wie Wickel, Heizdecken, heizbare Wasserbetten, Wärmestrahler oder Wärmeflaschen wirken ähnlich. Weiter ist zu beachten, dass die Klebefähigkeit der Pflaster durch starkes Schwitzen in der Sauna beeinträchtigt wird, sie können sich leichter von der Haut ablösen.
Aus diesen Gründen empfehlen die Hersteller, das Depotpflaster beim Gang in die Sauna vorübergehend zu entfernen. Diese Empfehlung gilt auch, wenn Sie schwimmen gehen möchten oder bei allen sportlichen Aktivitäten, bei denen Sie stark ins Schwitzen kommen. Beim kurzen Duschen oder Baden hingegen sowie beim Sonnenbad im Solarium oder auch draussen können Sie das Nikotinpflaster auf der Haut lassen.
Im Umgang mit dem Nikotinpflaster gibt es weitere wichtige Punkte zu beachten: Kleben Sie das Pflaster an Hüfte, Brust oder Oberarm auf eine saubere, trockene, unbehaarte und intakte Hautstelle. Es sollte sich weder Lotion/Salbe noch Alkohol auf der Haut befinden. Am nächsten Tag kleben Sie das neue Pflaster auf eine andere Hautstelle. Dadurch können Sie Hautreizungen vermeiden. Zudem ist es wichtig, dass Sie nicht rauchen, während Sie das Pflaster anwenden. Die Anwendung des Pflasters ist auf drei Monate beschränkt. Falls Sie weitere Fragen zur Anwendung oder Wirkung des Nikotinpflasters haben, wird Ihnen Ihr Hausarzt sicher gerne Auskunft geben.
E-Mail: gesundheit@blick.ch
Es können nicht alle Fragen berücksichtigt werden.
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