Die Unruhen in Lausanne von dieser Woche sind ein Alarmsignal über den Zustand der Sicherheit in der ganzen Schweiz. Überfälle, Einbrüche und gewalttätige Demonstrationen, inszeniert von linksextremen Kreisen, gehören zur Tagesordnung. Die illegale Migration und der Kriminaltourismus scheinen ein Naturereignis zu sein, gegen welches eine Behörde machtlos ist. Zwar glauben Linke und Grüne, dass sie den Klimawandel mit neuen Gesetzen und Vorschriften ändern können, gegenüber der importierten Gewalt in den linken Städten sind sie hingegen machtlos.
Der Tenor in der Berichterstattung lautet, dass die jugendlichen Unruhestifter Opfer und die Polizei die Täter sind. Der 17-jährige junge Mann mit kongolesischen Wurzeln, der mit einem gestohlenen Motorrad unterwegs war und auf der Flucht tragischerweise tödlich verunglückt ist, wird geradezu als leuchtendes Vorbild und Held für die Lausanner Jugend medial dargestellt. Was denken sich da wohl die Frauen und Männer afrikanischen Ursprungs, die in der Schweiz in Spitälern, Pflegeheimen, auf dem Bau und in vielen anderen Betrieben arbeiten? Viele studieren zudem an Universitäten, engagieren sich in Vereinen und sind ein positiver Bestandteil unserer Gesellschaft. Wieso müssen Journalisten Kriminelle zu Vorbildern umschreiben und gewalttätige Migranten zu Freiheitskämpfern?
Martin Luther King Jr., der grosse amerikanische Bürgerrechtler, sagte in seiner Rede 1963 in Washington DC., dass er einen Traum habe, dass seine vier kleinen Kinder nicht nach der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Inhalt ihres Charakters beurteilt werden. Diese Rede und diesen Satz sollten sich die linken Journalisten merken. Nicht die Hautfarbe der Menschen oder Rassismus von Behörden sind Auslöser der Unruhen in Lausanne, sondern das kriminelle Handeln von Jugendlichen im Zusammenspiel mit linksextremen Chaoten. Wer dies umdreht, schadet den korrekten Migranten. Diese wollen keine kriminellen Vorbilder.
* Alfred Heer ist Unternehmer und Zürcher SVP-Nationalrat. Er schreibt hier abwechselnd mit Aline Trede.