Wie geht Weihnachten wo?
Die Iren feiern im Pub, die Finnen in der Sauna

Bei uns liegen die Geschenke am 24. oder 25. Dezember unter dem Baum. Zuvor gibt es traditionellerweise Fondue Chinoise. Doch in anderen europäischen Ländern funktioniert Weihnachten ganz anders. Eine virtuelle Reise durchs festliche Europa.

Deutschland: Der Schmutzli ist ein Knecht

Foto: Anton J. Geisser

Ein ganz spezieller Brauch der Jäger und Förster: An Weihnachten werden Tannen im Wald mit Essen für die wilden Tiere dekoriert. Die Deutschen nennen dies «Lüttenweihnachten». Ebenfalls typisch deutsch: ihr Name für unseren «Schmutzli», der Knecht Ruprecht. Die Tradition, dass es Geschenke an Heiligabend gibt, kommt aus Deutschland. Die Idee hatte Reformator Martin Luther. Man solle die Geburt Jesu feiern, fand er. Nicht den Tag danach.

Schloss Balthasar in Rust

Die Reformation begann 1517. Im selben Jahr wurde das Schloss Balthasar in Rust gebaut, das heute zum Europa-Park gehört.

Die Reformation begann 1517. Im selben Jahr wurde das Schloss Balthasar in Rust gebaut, das heute zum Europa-Park gehört.

Österreich: Hier gibts Karpfen

Unsere Nachbarn im Osten feiern Weihnachten ähnlich wie wir. Wichtig ist in Österreich der Weihnachtsbaum, den In jedem Städtchen wird eine grosse Tanne dekoriert. Gegessen wird Karpfen, eine Tradition aus dem nahen Tschechien. Zum Dessert gibts Sachertorte.

Alpenexpress Enzian

Die Österreicher sind winterfest – auch im Europa-Park. Der Alpenexpress Enzian ist auch in der Wintersaison mit seinen beliebten VR Rides in Betrieb.

Die Österreicher sind winterfest – auch im Europa-Park. Der Alpenexpress Enzian ist auch in der Wintersaison mit seinen beliebten VR Rides in Betrieb.

Frankreich: Der Aufbleiber

Bei den Franzosen ist Weihnachten noch immer eine verhältnismässig traditionelle Sache. Das Dîner am Heiligabend heisst «Réveillon», vereinfacht übersetzt «Aufbleiber». Sprich: Es geht lange. Mit dazu gehört Truthahn und als Vorspeise die typisch französische Foie Gras.

4D-Erlebnis

Wer rund um Weihnachten ein 4D-Erlebnis sucht: Das gibt es im Magic Cinema im französischen Themenbereich des Europa-Park.

Wer rund um Weihnachten ein 4D-Erlebnis sucht: Das gibt es im Magic Cinema im französischen Themenbereich des Europa-Park.

Italien: Nur mit Panettone

Wer hat eignetlich Panettone erfunden?

Es ist und bleibt einer der schönsten Namen für den Weihnachtsmann: «Babbo Natale». Wichtig bei den Italienern: Am 24. Dezember gibt es kein Fleisch, sondern Fisch. Und ganz viele Süssigkeiten. Das bekannteste, das auch bei uns oft zu Weihnachten verschenkt wird, ist der Panettone.

Tipicamente Italia!

Tipicamente Italia ist auch der Themenbereich im Europa-Park mit seiner venezianisch anmutenden Architektur.

Tipicamente Italia ist auch der Themenbereich im Europa-Park mit seiner venezianisch anmutenden Architektur.

Grossbritannien: Fast wie Halloween

Weihnachten, ein Fest der Schauermärchen? Bei den Briten schon. Die Tradition kommt aus der alten Literatur. Schliesslich schickte Charles Dickens im «Christmas Carol» einst Geister auf den Geizhals Ebenezer Scrooge los. Die meisten Briten öffnen die Pakete am Morgen des 25. Dezember. Eine Ausnahme sind die Royals: Die dürfen schon am Abend des 24. Ein Brauch, der aufs Haus Hannover zurückgeht, das bis 1901 (Queen Victoria) König oder Königin stellte.

«The British Carousel»

Apropos Victoria: Deren Statue thront auch über dem «British Carousel» im Europa-Park.

Apropos Victoria: Deren Statue thront auch über dem «British Carousel» im Europa-Park.

Irland: Ab ins Pub

Traditionen soll man bewahren. Gerade an Weihnachten. Und wenn es Tradition ist, ins Pub zu gehen? Die Iren machen gerne an Heiligabend noch eine Runde in die Beiz ihrer Wahl. Meist gibt es einen speziellen Drink gratis. Wunderschön ist der gälische Name des Samichlauses: «Daidi na Nollag». Apropos Tradition: Viele Familien stellen ein Glas Guinness vor die Tür. Für den Chlaus.

O’ Mackay’s Cafe and Pub

Ein Pub gibt es selbstverständlich auch im irischen Teil des Europa-Park.

Ein Pub gibt es selbstverständlich auch im irischen Teil des Europa-Park.

Niederlande: Hier gibt es zweimal Geschenke

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In den Niederlanden viel wichtiger als in anderen Ländern: der «Sinterklaas» (Nikolaus) und sein Fest. Genau wie Weihnachten wird der Chlaus-Tag in zwei Teile aufgeteilt. Los geht es schon am Abend des 5. Dezembers, weiter am 6. Dezember. Geschenke gibt es reichlich, mehr als bei uns in den Stiefel passen. Und an Weihnachten? Dann gibt es teils nochmals Geschenke.

«Piraten in Batavia»

Viel Tradition hat auch der niederländische Themenbereich im Europa-Park: mit Windmühle und den «Piraten in Batavia».

Viel Tradition hat auch der niederländische Themenbereich im Europa-Park: mit Windmühle und den «Piraten in Batavia».

Spanien: Feliz Navidad!

Bei den Spaniern kann der Heiligabend auch mal sehr direkt in ein Katerfrühstück übergehen. Gefeiert und gegessen wird bis tief in die Nacht hinein. Weihnachten heisst «Navidad», Heiligabend «Nochebuena» und der Weihnachtsmann «Papa Noel». Als Dessert gibts hier Nougat, genannt «turron».

Kutschenkarussell Feria Swing

Im spanischen Europa-Park-Bereich wird es dem Besucher auch im Winter warm ums Herz. Zum Beispiel auf dem Kutschenkarussell Feria Swing.

Im spanischen Europa-Park-Bereich wird es dem Besucher auch im Winter warm ums Herz. Zum Beispiel auf dem Kutschenkarussell Feria Swing.

Skandinavien: Ab in die Sauna

Die Finnen können es auch am 24. Dezember nicht lassen. Für viele von ihnen ist ein Saunagang der perfekte Auftakt zum Fest. An Weihnachten gehen sie aber früher als sonst. Laut einer alten Sage gehen nämlich an Weihnachten nach Sonnenuntergang die Geister der Verstorbenen in die Sauna. Besonders in Schweden beginnt der Weihnachts-Reigen schon am 13. Dezember so richtig. Mit dem Luciafest.

Die Kirche im Europa-Park

Im Europa-Park gehört auch Norwegen mit seiner Stabkirche zum hyggeligen skandinavischen Themenbereich.

Im Europa-Park gehört auch Norwegen mit seiner Stabkirche zum hyggeligen skandinavischen Themenbereich.

Russland: Gefeiert wird am 7. Januar

Der Weihnachtstag der Russen richtet sich immer noch nach dem alten julianischen Kalender. Also 13 Tage später. Heiligabend ist der 6. Januar, Weihnachten am 7. Januar. Zu essen gibt einen 12-Gänger, eine Speise pro Apostel. Nach der Oktoberrevolution waren kirchliche Feste erst verpönt. Weihnachten wurde aber ab 1935 wieder gefeiert.

Russland in Rust

Im russischen Teil des Europa-Park in Rust mit seinen kunstvoll verzierten Datscha-Fassaden beginnt die Weihnachtssaison selbstverständlich dennoch im Dezember.

Im russischen Teil des Europa-Park in Rust mit seinen kunstvoll verzierten Datscha-Fassaden beginnt die Weihnachtssaison selbstverständlich dennoch im Dezember.

Griechenland: Auspacken? Erst an Neujahr

«Christougena» heisst das Weihnachtsfest in Griechenland. Unter den Baum gelegt werden die Geschenke schon zu Weihnachten. Ausgepackt wird oftmals aber erst am 1. Januar, dem Namenstag von Basilius. In der griechischen Tradition gilt er als Weihnachtsmann. Zu essen gibt es in Griechenland vor allem Schwein.

Schlemmen wie in Mykonos

Griechisch speisen kann man auch in der Taverna Mykonos im griechischen Bereich des Europa-Park. Auf den Tisch kommen unter anderem Moussaka und Gyros.

Griechisch speisen kann man auch in der Taverna Mykonos im griechischen Bereich des Europa-Park. Auf den Tisch kommen unter anderem Moussaka und Gyros.

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