Darum gehts
- Eine Kunstinstallation auf dem Pilatus bietet Besuchern einen Raum zum innehalten
- Die atmende Stoffwolke stammt von der Erlebnis-Designerin Annabelle Schneider
- Die Installation soll während den Wintermonaten für mehr Besucher sorgen
Der Pilatus zählt zu den eindrucksvollsten Bergen der Zentralschweiz. Seine schroffen Felswände, das wechselnde Licht und die Weite der Landschaft lockt täglich im Schnitt 2000 Besucherinnen und Besucher an. Im Sommer ist der Luzerner Hausberg Ausgangspunkt für atemberaubende Wanderungen. Sobald der Schnee liegt, sind diese jedoch gesperrt und es wird ruhig auf der Bergspitze.
Die neue Kunstinstallation «Breathe» soll den Gästen auf dem Pilatus auch in den Wintermonaten ein Erlebnis bieten. Sie wird auch als atmende Stoffwolke beschrieben – es ist ein begehbarer Raum, der Besucherinnen und Besucher dazu bringen soll, innezuhalten. Oder, wie es Annabelle Schneider im Gespräch mit mir formuliert: «Ich wünsche mir, dass die Menschen hier zur Ruhe kommen.»
Von New York auf den Pilatus
Die Erlebnis-Designerin ist der kreative Kopf hinter der Kunstinstallation. Ich sitze mit ihr in der Stoffwolke, während sie mir erzählt, was sie mit ihrer Kreation bewirken will. «In einer zunehmend reizüberfluteten Welt möchte ich einen Raum schaffen, in dem Menschen wieder bei sich selbst ankommen können», sagt Schneider. Die Designerin wurde in der Schweiz geboren und lebt heute in New York.
Ihre multisensorischen Installationen standen schon in New York, Dubai, Basel und Barcelona. Der Künstlerin geht es nicht darum, möglichst viel zu zeigen, wie sie sagt. Sondern vielmehr darum, etwas wegzulassen. Die Installation soll ein Gegenpol zur permanenten Überstimulierung des Alltags sein.
Anreise: Auf den Pilatus führen zwei verschiedene Bergbahnen. Im Winter müssen alle Gäste die Gondelbahn von Kriens LU aus nehmen. Sie führt via Krienseregg zur Fräkmüntegg bis auf die Bergspitze. Im Sommer ist die Anreise auch mit der steilsten Zahnradbahn der Welt möglich. Sie startet in Alpnachstad LU.
Unterkunft: Im 4-Stern-Hotel Kulm können Gäste auf 2132 Metern über Meer übernachten. Ein Superior Doppelzimmer kostet in den Wintermonaten 465 Franken pro Nacht. Im Preis inbegriffen sind ein Vier-Gänge-Abendmenü und das
Frühstücksbuffet.
Anreise: Auf den Pilatus führen zwei verschiedene Bergbahnen. Im Winter müssen alle Gäste die Gondelbahn von Kriens LU aus nehmen. Sie führt via Krienseregg zur Fräkmüntegg bis auf die Bergspitze. Im Sommer ist die Anreise auch mit der steilsten Zahnradbahn der Welt möglich. Sie startet in Alpnachstad LU.
Unterkunft: Im 4-Stern-Hotel Kulm können Gäste auf 2132 Metern über Meer übernachten. Ein Superior Doppelzimmer kostet in den Wintermonaten 465 Franken pro Nacht. Im Preis inbegriffen sind ein Vier-Gänge-Abendmenü und das
Frühstücksbuffet.
Ganz ohne Sinneseindrücke kommt die Wolke dennoch nicht aus. Musik, Farben und feine Gerüche wirken gezielt zusammen und sprechen all meine Sinne an. Es fiel mir wohl auch darum nicht schwer, mich auf den Moment einzulassen. Die Atmosphäre in der Wolke wirkte auf mich beruhigend, fast meditativ.
Eine stille, geschlossene Welt
Während ich es mir auf den Kissen in der Wolke bequem gemacht habe, ziehen Naturaufnahmen an mir vorbei. Die visuellen Elemente verändern sich wie die Jahreszeiten. Sie zeigen den Pilatus im Grossen und im Kleinen: tropfendes Wasser, Moos, Arvenholz, Schnee. Für die Installation hat das Grammy-prämierte Luzerner Kollektiv LAF die Klanglandschaft komponiert.
Das Naturschauspiel in der Wolke ist beeindruckend, doch an die Wirkung der tatsächlichen Naturgewalt des Pilatus kommt es nicht heran. Es bleibt zwangsläufig eine Annäherung. Gerade im Kontrast zur stillen, geschlossenen Welt der Installation wird deutlich, wie stark die Natur auf uns Menschen einwirkt.
«Breathe» versteht sich weniger als klassisches Kunstobjekt denn als Erfahrung. Wer sich darauf einlässt, wird nicht mit Informationen oder Botschaften konfrontiert, sondern mit sich selbst. Der Besuch in der Wolke ist kostenlos für alle, die ein gültiges Ticket für die Pilatusbahnen haben.
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Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Pressereise.