Unterwegs auf der Karibikinsel
Die unbekannten Ecken Jamaikas

Jamaika ist beliebt bei Pauschalurlaubern. Doch abseits der Hotelbunker gibt es verlassene Traumstrände, mitreissenden Reggae, bunte Street Art und unberührte Natur zu entdecken. Zwei Schweizer Ausgewanderte haben hier ihre neues Zuhause gefunden.
Publiziert: 16.12.2022 um 15:56 Uhr
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Aktualisiert: 16.12.2022 um 17:50 Uhr
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In Treasure Beach findet man verlassene Strände, die man in der Nebensaison teilweise nur für sich hat. Die touristische Hochsaison startet Mitte Dezember und endet Anfang Mai.
Vanessa Büchel

«Wah Gwaan?», fragt mich die Dame im Smurf's Café in Treasure Beach mit einem freundlichen Lächeln. Es ist der Hotspot für Frühstück in der Strandgemeinschaft. So hole auch ich während meines Aufenthalts die erste Mahlzeit des Tages bei Smurf's. Omelette mit Akee oder Callaloo. Frisch zubereitet und besonders lecker.

«All good», antworte ich auf die gängige Begrüssung, die aus dem Jamaikanischen Patois stammt. Und ich suche weiter in meinem Repertoire: «Irie!», sage ich stolz – was so viel wie «schön» oder «gut» heisst.

Dieses Patois-Wort hat sich auch die gebürtige Deutsche Ricarda Daley (38) zu Nutzen gemacht. Sie ist zusammen mit ihrem Mann Ian 2014 in die Selbständigkeit gegangen. Unter dem Namen Irie Holiday Tours bietet das Paar kleine, private und individuelle Touren an, die auf Deutsch oder Englisch gebucht werden können.

Die gelernte Physiotherapeutin, die in der Gegend von Dresden aufgewachsen ist und lange Zeit in Bayern lebte, kam 2010 zum ersten Mal als Backpackerin auf die karibische Insel. «Über Freunde habe ich dann meinen zukünftigen Mann kennengelernt. Für ihn war es Liebe auf den ersten Blick, ich brauchte meine Zeit.» Den Antrag machte Ian über Skye, wie sich die Auswanderin schmunzelnd erinnert. Und weil die beiden nicht lange eine Fernbeziehung führen wollten, zog Ricarda kurzerhand nach Jamaika, wo sie heute glücklich ist. Ihr fehlt es an nichts, nur ein bisschen Winter wäre hin und wieder schön. «Nur eine Woche. Dann ist es für mich auch schon wieder gut», fügt Ricarda an und lacht.

Verlassene Strände in Treasure Beach

Die Daleys wohnen aktuell in der Touristenhochburg Montego Bay, haben sich aber ein Grundstück auf dem Land in Treasure Beach gekauft, wo sie irgendwann auch wohnen wollen. «Hier in Jamaika ist man ein Leben lang mit dem Hausbau beschäftigt», sagt Ricarda nachdenklich. Sie erklärt, dass die Inflation enorm hoch sei. «Man weiss nie, wie es nächste Woche ausschaut und ob man sich etwas leisten kann.»

Ricardas Mann ist Bauunternehmer und neben Irie Holiday Tours auch weiterhin als solcher tätig. «Es ist ein Jonglieren mit der Zeit, aber es läuft gut für uns», meint Ricarda zufrieden. Vor allem Deutsche buchen bei ihnen, aber auch eine grosse Anzahl an Schweizerinnen und Schweizern hat Ricarda schon über die Insel geführt. Den grössten Anteil an Touristen machen aber die US-Amerikanerinnen und -Amerikaner aus.

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Zeigen tut Ricarda ihren Gruppen dann das, was die Reisenden sehen wollen. Sie ist flexibel und passt ihre Routen den Wünschen ihrer Kundinnen und Kunden an. Bei mir sind es Treasure Beach, Black River und die Pelican Bar, wohin sie mich während zwei Tagen führt. Das kleine verschlafene Fischerörtchen im Süden setzt sich aus verschiedenen Buchten zusammen: Billy's, Calabash, Fort Charles, Great und Frenchman Bay. Treasure Beach ist bekannt für seinen Community-Tourismus, denn hier kommt man in direkten Kontakt mit den Einheimischen. Es ist eine andere Art zu reisen und auch die Strände zeugen von dieser Andersheit – mal ist es weisser, dann wieder schwarzer, von Lava gezeichneter Sand. In Treasure Beach sammle ich die schönsten Muscheln, die ich in Jamaika finde, und bin an einsamen, verlassenen Stränden, wie ich sie sonst kaum auf der Insel antreffe. Alles geht hier etwas ruhiger vonstatten, die Zeit scheint langsamer zu vergehen.

Mandeville als Vorbild für Community-Tourismus

Was ist Community-Tourismus eigentlich genau? Das frage ich mich während meiner Jamaika-Reise häufiger. Dem Begriff begegne ich immer wieder auf meinem Weg. Besonders eng in Berührung komme ich damit in Mandeville, wo ich zwischen Treasure Beach und Kingston einige Tage verbringe.

Einen Einblick, was es bedeutet, in einer Community unterzukommen, gibt mir Diana McIntyre-Pike (71), die von allen liebevoll «Mama D» genannt wird. Man spürt sofort, dass McIntyre-Pike, die Präsidentin des Countrystyle Community Tourism Network und des International Institute for Peace through Tourism, ihre Arbeit mit viel Leidenschaft verrichtet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für den Community-Tourismus einzusetzen. Dabei geht es darum, in kleineren Gemeinschaften, abseits vom Massentourismus, in engeren Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung zu kommen und mehr über deren Lebensstil zu erfahren. «Kultur, Natur, Erbe – in Mandeville geht es um Nischen», erklärt McIntyre-Pike. Dadurch werden die Angehörigen der Community unterstützt und gefördert. «Dörfer sind auch Unternehmen und ich versuche den Dörfern beizubringen, ein richtiges Business zu sein.»

Wer eine solch aussergewöhnliche Art zu Reisen erleben will, kann hier mit Diana McIntryre-Pike Kontakt aufnehmen.

Was ist Community-Tourismus eigentlich genau? Das frage ich mich während meiner Jamaika-Reise häufiger. Dem Begriff begegne ich immer wieder auf meinem Weg. Besonders eng in Berührung komme ich damit in Mandeville, wo ich zwischen Treasure Beach und Kingston einige Tage verbringe.

Einen Einblick, was es bedeutet, in einer Community unterzukommen, gibt mir Diana McIntyre-Pike (71), die von allen liebevoll «Mama D» genannt wird. Man spürt sofort, dass McIntyre-Pike, die Präsidentin des Countrystyle Community Tourism Network und des International Institute for Peace through Tourism, ihre Arbeit mit viel Leidenschaft verrichtet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für den Community-Tourismus einzusetzen. Dabei geht es darum, in kleineren Gemeinschaften, abseits vom Massentourismus, in engeren Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung zu kommen und mehr über deren Lebensstil zu erfahren. «Kultur, Natur, Erbe – in Mandeville geht es um Nischen», erklärt McIntyre-Pike. Dadurch werden die Angehörigen der Community unterstützt und gefördert. «Dörfer sind auch Unternehmen und ich versuche den Dörfern beizubringen, ein richtiges Business zu sein.»

Wer eine solch aussergewöhnliche Art zu Reisen erleben will, kann hier mit Diana McIntryre-Pike Kontakt aufnehmen.

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Atemberaubende Aussichten vom Strawberry Hill Hotel

Ricardas Lieblingsort auf Jamaika sind aber die Blue Mountains, deren höchster Gipfel 2256 Meter misst und damit der fünfthöchste Berg der Karibik ist. In den Genuss dieser Gegend komme ich ebenfalls, als ich ein paar Tage im berühmten Strawberry Hill absteige. Das Hotel gehört dem britischen Musikproduzenten Chris Blackwell (85), zu dessen Freunden der Familie «James Bond»-Autor Ian Fleming (1908–1964) zählte und der Bob Marleys (1945–1981) Produzent war.

Vom Grundstück aus eröffnet sich ein fantastischer Blick auf Kingston auf der einen Seite und auf die Blue Mountains – wo auch eine der teuersten Kaffeesorten der Welt herkommt – auf der anderen Seite. Umgeben von saftig grün bewachsenen Bergen, schläft man hier seelenruhig nur unweit von der wuseligen Hauptstadt entfernt. Ich verstehe auf Anhieb, warum Ricarda von dieser Region so fasziniert ist.

«Viele unserer Besucher kombinieren ihren Aufenthalt mit ein paar Nächten in unseren Schwesternhäusern, die am Strand liegen – The Caves und Golden Eye», klärt mich Ricardo Bowleg (53), General Manager des Strawberry Hill, auf. Viele Schweizerinnen und Schweizer hätten sich noch nicht hierhin verirrt, da die meisten Reisenden mit Jamaika automatisch karibische Strände in Verbindung bringen würden. «Viele wollen einfach das Stranderlebnis, hier bekommt man eine wunderbare Aussicht, Wandermöglichkeiten, den besten Kaffee der Insel, pure Entspannung und die Nähe zur Stadt», schwärmt der General Manager.

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Ich geniesse die Aussicht vom Infinity-Pool aus. Während es langsam eindunkelt und die untergehende Sonne dem üppigen Grün einen rötlichen Schimmer verleiht, beginnt Kingston seine Lichter anzuknipsen. Es ist ein fantastischer Ausblick, der sich für immer in mein Gedächtnis einbrennt!

Buntes und lebendiges Kingston

Die Nähe zur Stadt koste ich ebenfalls aus und mache einen Abstecher nach Kingston, wo mich Ueli Bangerter, der Schweizer Honorar Generalkonsul und Managing Director der Swiss Stores, und Jessica Cargill, Tourguide und Operations Manager der Swiss Stores, empfangen. Beide haben ihre Heimat, die Schweiz, hinter sich gelassen, um in Jamaika ein neues Leben zu beginnen. Für Ueli war schon früh klar, dass er seinem Onkel, der im Dezember 1958 als Uhrmacher nach Kingston kam, einmal folgen würde. 1998 machte er dann ernst: «Ich bin sowieso kein grosser Wintertyp und ich vermisse hier in Jamaika nichts.»

Auch Jessica fehlt es an nichts. Sie war, seit sie 2013 ihre Sportkarriere in Karate an den Nagel hängte und auswanderte, nicht mehr zu Hause in der Schweiz. «Nächstes Jahr fliege ich endlich mal wieder zurück. Meine Freunde und Familie besuchten mich die letzten Jahre häufig.» Als sie damals ankam, gab sich Jessica ein Jahr – daraus sind nun schon fast zehn geworden. «Und es gibt keine Pläne, die Insel wieder zu verlassen», fügt sie überzeugt hinzu.

Jessica als auch Ueli sind die Gesichter hinter Swiss Stores, die in den 1930er-Jahren ihre Pforten in Downtown, Kingston, öffneten. Zu Beginn waren es Schweizer, die hier Qualitätsuhren und Schmuck auf Jamaika verkauften. Das lief eine ganze Weile gut so, heute sind es aber nur noch Resten, die im Laden in einer Ecke angeboten werden. «Nach der Finanzkrise 2008 ging es uns nicht mehr so gut. Wir mussten umdenken und ich als Hotelfachmann eröffnete kurzerhand das Restaurant F&B DownTown in den Räumlichkeiten», so Ueli.

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Der Schmuckverkauf war einmal. In Zukunft soll hier neben dem Restaurant eine Art Kulturzentrum entstehen. «Hauptsächlich wollen wir hier lokale Sachen und Kunst anbieten», meint Ueli. Die Lage ist perfekt, denn gleich ums Eck befindet sich die bunte Water Lane, wo Street-Art-Künstler wunderbare Werke geschaffen haben. Kingston Creative bietet Touren hierzu an, auf denen man tiefere Einblicke erhält.

Portland – ein echter Favorit

Jessica kann man ebenfalls buchen. Sie bietet individuell massgeschneiderten Touren rund um die Insel an. Die liebste Empfehlung der Ostschweizerin, die jamaikanische Wurzeln hat, ist das Parish – so werden die 14 Verwaltungsbezirke Jamaikas genannt – Portland, wo auch ihre Familie herkommt. «Portland ist so authentisch. Auf keinen Fall sollte man dort das Bamboo Rafting missen, schwärmt Jessica. Aber auch die Bergregion hebt sie hervor: «In den Blue Mountains kann man wunderbar wandern und die Landschaft ist wie aus einem Märli.»

Am meisten liebt sie aber die Vielfältigkeit ihres neuen Zuhauses. Ob Strandferien, eine Auszeit im grünen Hinterland, pulsierende Städte mit einer Menge Kultur – auf Jamaika gäbe es alles zu finden. «Kulturell hat Jamaika so viel zu bieten. Das Bob Marley Museum sollte man unbedingt besuchen, in Kingston gibt es viele musikalische Erlebnisse, köstliches Essen und fantastischen Rum zu kosten.»

Fantastische Naturwunder, wunderschöne Strände, schmackhafter Rum, pochender Reggae und vor allem auch die Gastfreundlichkeit der Einheimischen verzaubern mich auf meiner Reise über die Karibikinsel. Wer etwas wagt und sich auf die Suche macht, der findet die abgelegenen Orte, die noch unberührt sind vom Massentourismus und kommt, wie ich, aus dem Staunen nicht mehr raus. Jamaika hat mich verzaubert und in den Bann gezogen – mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und entspanntem Flair.

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Gut zu wissen

Hinkommen: Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, fliegt einmal pro Woche am Montag nach Montego Bay auf Jamaika. Hinflug via Puerto Plata, retour gehts direkt. Von April bis 26. September 2023 legt Edelweiss eine Pause ein. Sportgepäck fliegt gratis mit. Aktuelle Preise findest du auf flyedelweiss.com.

Unterkommen: In Treasure Beach gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten. Das Katamah bietet hübsch eingerichtete Cottages direkt am Strand. Einschlafen zum Meeresrauschen gibts ab rund 85 Franken pro Nacht. Das luxuriöse Strawberry Hill punktet nicht mit Strandnähe, dafür aber mit wunderbarer Aussicht auf Kingston und die Blue Mountains. Perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen plus Entdeckungstouren in der wuseligen Hauptstadt Kingston. Ein Doppelzimmer mit spektakulärem Ausblick gibts ab rund 370 Franken pro Nacht. Wer dann doch lieber direkt in Kingston unterkommt und dort die Kultur Jamaikas erleben will, findet im R Hotel moderne Zimmer an guter Lage. Für ein Doppelzimmer bezahlt man hier rund 140 Franken.

Herumkommen: Viele Touristen erkunden die Insel auf eigene Faust mit einem Mietwagen. Da spricht grundsätzlich nichts dagegen. Die Strassen sind fast überall – mit Ausnahmen in Treasure Beach und Portland – gut ausgebaut. Wer sich aber auf Expertinnen oder Experten verlassen möchte, bucht am besten eine geführte Rundreise. Irie Holiday Tours bietet auch deutschsprachige Touren an, die auf die individuellen Wünsche zugeschnitten werden. Die Schweizerin Jessica Cargill führt Reisende ebenfalls über die Insel und das auf Deutsch, Englisch oder Französisch.

Tipps Treasure Beach: Wer in Treasure Beach landet und nach ein paar Tagen am einsamen, verlassenen Strand in den unterschiedlichen Buchten etwas unternehmen will, der findet in der näheren Umgebung mögliche Ausflugsziele: In Black River können Krokodilsafaris mit dem Boot gemacht werden, Floyd's Pelican Bar lohnt ebenfalls einen Abstecher und von Lovers Leap eröffnet sich ein eindrücklicher Ausblick. Floyd ist der Gründer der Pelican Bar und oft auch auf der auf dem Meer stehenden Bar anzutreffen. Warum diese ausgefallene Einrichtung so viele Leute her lockt? «Die Umgebung ist einzigartig und vor allem auch, weil ich alle so herzlich willkommen heisse», sagt Floyd während meines Besuchs mit einem breiten Lächeln.

Tipps Kingston: Die Hauptstadt ist anders als der Rest der Reggae-Insel. Hier gibt es viel Kultur zu erleben. So etwa das Bob-Marley-Museum, Trenchtown oder Devon House, wo man sich keinesfalls ein Glace bei I Scream entgehen lassen sollte. Wer nicht im Strawberry Hill übernachtet, kann auch für den beliebten Sonntagsbrunch hochfahren. In der Stadt selbst lohnt sich ausserdem die mit Street Art gesäumte Water Lane.

Weitere Infos findest du auf visitjamaica.com

Hinkommen: Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, fliegt einmal pro Woche am Montag nach Montego Bay auf Jamaika. Hinflug via Puerto Plata, retour gehts direkt. Von April bis 26. September 2023 legt Edelweiss eine Pause ein. Sportgepäck fliegt gratis mit. Aktuelle Preise findest du auf flyedelweiss.com.

Unterkommen: In Treasure Beach gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten. Das Katamah bietet hübsch eingerichtete Cottages direkt am Strand. Einschlafen zum Meeresrauschen gibts ab rund 85 Franken pro Nacht. Das luxuriöse Strawberry Hill punktet nicht mit Strandnähe, dafür aber mit wunderbarer Aussicht auf Kingston und die Blue Mountains. Perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen plus Entdeckungstouren in der wuseligen Hauptstadt Kingston. Ein Doppelzimmer mit spektakulärem Ausblick gibts ab rund 370 Franken pro Nacht. Wer dann doch lieber direkt in Kingston unterkommt und dort die Kultur Jamaikas erleben will, findet im R Hotel moderne Zimmer an guter Lage. Für ein Doppelzimmer bezahlt man hier rund 140 Franken.

Herumkommen: Viele Touristen erkunden die Insel auf eigene Faust mit einem Mietwagen. Da spricht grundsätzlich nichts dagegen. Die Strassen sind fast überall – mit Ausnahmen in Treasure Beach und Portland – gut ausgebaut. Wer sich aber auf Expertinnen oder Experten verlassen möchte, bucht am besten eine geführte Rundreise. Irie Holiday Tours bietet auch deutschsprachige Touren an, die auf die individuellen Wünsche zugeschnitten werden. Die Schweizerin Jessica Cargill führt Reisende ebenfalls über die Insel und das auf Deutsch, Englisch oder Französisch.

Tipps Treasure Beach: Wer in Treasure Beach landet und nach ein paar Tagen am einsamen, verlassenen Strand in den unterschiedlichen Buchten etwas unternehmen will, der findet in der näheren Umgebung mögliche Ausflugsziele: In Black River können Krokodilsafaris mit dem Boot gemacht werden, Floyd's Pelican Bar lohnt ebenfalls einen Abstecher und von Lovers Leap eröffnet sich ein eindrücklicher Ausblick. Floyd ist der Gründer der Pelican Bar und oft auch auf der auf dem Meer stehenden Bar anzutreffen. Warum diese ausgefallene Einrichtung so viele Leute her lockt? «Die Umgebung ist einzigartig und vor allem auch, weil ich alle so herzlich willkommen heisse», sagt Floyd während meines Besuchs mit einem breiten Lächeln.

Tipps Kingston: Die Hauptstadt ist anders als der Rest der Reggae-Insel. Hier gibt es viel Kultur zu erleben. So etwa das Bob-Marley-Museum, Trenchtown oder Devon House, wo man sich keinesfalls ein Glace bei I Scream entgehen lassen sollte. Wer nicht im Strawberry Hill übernachtet, kann auch für den beliebten Sonntagsbrunch hochfahren. In der Stadt selbst lohnt sich ausserdem die mit Street Art gesäumte Water Lane.

Weitere Infos findest du auf visitjamaica.com

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Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Pressereise.

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