Für 100 Franken am Strand liegen und entspannen – ein Traum. Genau das denken viele – und plötzlich wird aus der Trauminsel ein Hotspot für Massentourismus. Das muss nicht sein. Wichtig ist aber zu wissen, welche Orte man lieber meidet und wo man sich mit gutem Gewissen den anderen Touristen anschliessen kann.
Rhodos-Stadt: Am Abend charmant, am Tag lieber meiden
Ein Muss für viele Besucher ist die Stadt Rhodos mit ihrer beeindruckenden Altstadt. Wer tagsüber durch die Gassen schlendert, landet bei unerträglicher Hitze schnell zwischen Souvenirshops und Dutzenden Reisegruppen. Warum unbequem, wenn es auch gemütlich geht?
Mein Tipp: lieber ab 19 Uhr losziehen. Dann wird es angenehmer, die Temperaturen sinken, der Abendmarkt öffnet und der Stadt wird ein zweites Leben eingehaucht. Die Altstadtstrassen klingen plötzlich nach Livemusik statt nach Audio-Guides. Und für alle Souvenirjäger gibt es immer noch Tausende Möglichkeiten ihren Shoppingdurst zu stillen.
Apropos Durst. Vorsicht geboten ist bei den Bars, besonders in der Altstadt: Das «kleine» Bier, häufig in einem Glasstiefel serviert, entpuppt sich schnell als Ein-Liter-Krug mit entsprechendem Preisschild. Grössere Gläser sollte man am besten gar nicht erst bestellen, es sei denn, man möchte sich einen Kater für den nächsten Tag sichern.
Lindos: Touristisch, aber den Aufwand wert
Ja, Lindos ist ein beliebter Touristenmagnet, aber aus meiner Sicht trotzdem absolut empfehlenswert. Die Anfahrt von Rhodos aus bietet einen wunderschönen Blick auf das weisse Städtchen, das sich malerisch an den Hang schmiegt. Hoch über allem thront die Akropolis von Lindos. Ein perfektes Motiv für Ferienfotos.
Der Spaziergang durch das Dorf ist überraschend angenehm: Viele schattige Gassen, mit kleinen Wasserverneblern, die ab und zu etwas Abkühlung liefern. Zudem gibt es eine Fülle von charmanten Boutiquen und kleinen Bars. Man sollte aber schon gut zu Fuss sein, die Wege führen bergauf und bergab und man legt in kurzer Zeit einige Höhenmeter zurück. Wichtig: Für weniger mobile Personen gibt es geführte Eseltouren. Die würde ich auf jeden Fall meiden, den Tieren zuliebe.
Der Besuch der Akropolis kostet 20 Euro Eintritt. Meiner Meinung nach nur lohnenswert, wenn man nicht schon zig andere antike Ruinen besucht hat. Trotzdem: Die Aussicht ist spektakulär.
Mobilität: Mit dem Roller die Insel entdecken
Statt Mietauto oder teurem Taxi lohnt sich auf Rhodos ganz klar ein Roller. Der Preis für drei Tage inklusive zweier Helme: 50 Euro. Damit hatten wir maximale Freiheit. Entlang der Küstenstrasse zu fahren, mit Wind im Haar und Blick aufs türkisblaue Meer – unbezahlbar! Wer genau hinschaut, findet vereinzelt leere Strandabschnitte. Einfach Roller abstellen und ab in die Wellen springen – das ist echtes Feriengefühl.
Auch bei einer Panne ist man nicht auf sich allein gestellt: Wir hatten versehentlich die Zündung über mehrere Stunden eingeschaltet und dadurch die Batterie entleert. Ein kurzer Anruf genügte und der Vermieter brachte uns unkompliziert eine neue Batterie direkt zum Standort.
Die Hotelwahl macht den Unterschied
Rhodos ist voller All-inclusive-Anlagen, viele davon überraschend erschwinglich. Doch: Die Wahl des passenden Hotels macht einen grossen Unterschied. Wer in einem der touristischen Hotspots übernachtet, zahlt zwar wenig, verbringt die Ferien aber womöglich zwischen lauten Nachbarn und Buffet-Stress.
Unsere Empfehlung: Lieber etwas mehr ausgeben und auf Qualität setzen. Wir haben im Helea Lifestyle Beach Resort übernachtet. Eine ruhige, gepflegte Anlage mit mehreren Restaurants, schöner Gartenanlage und direkter Strandlage.
Mein persönliches Highlight: das Mitternachtsbuffet mit den Resten vom Abendessen. Ein tolles Beispiel für nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln und perfekt für alle, die abends noch Hunger bekommen, ohne sich Snacks im Zimmer horten zu müssen.
Fazit: Rhodos kann beides – Massentourismus und Traumurlaub
Rhodos hat definitiv das Potenzial zur Trauminsel. Ja, es gibt viele Touristen. Aber wer die Hotspots zu den richtigen Zeiten besucht, mobil ist und nicht am falschen Ort spart, wird mit einem unvergesslichen Urlaub belohnt.
Die Mischung aus Kultur, Natur, Essen und Sonne stimmt auf jeden Fall.
Anreise: Im Sommer erhält man sowohl ab Basel als auch ab Zürich viele Direktflug-Angebote nach Rhodos. Der Flug dauert gute drei Stunden. Vor Ort dreht man die Uhr eine Stunde vor, eine zu späte Anreise würde ich also nicht empfehlen.
Unterkunft: Das Helea Lifestyle Beach Resort ist ideal für alle, die Wert auf Kopf abschalten, direkten Strandzugang und Rundum-Komfort legen. Die Anlage überzeugt mit mehreren Pools, einem abwechslungsreichen Gastronomie-Angebot und grosszügigen Zimmern.
Transfer: Wer sich nicht mit Bussen herumschlagen will, nimmt am besten ein Taxi zum Flughafen. Die Insel ist nicht riesig und mit 40 bis 50 Euro kommt man praktisch in jede Ecke.
Geheim-Tipp: Wer gut und preiswert essen will, dem empfehle ich ausserhalb der grossen Städte nach Tapas-Bars Ausschau zu halten. Wir haben in Ialisos in der Taverna Maria für rund 30 Euro eine Tapas-Degustation mit zehn Speisen verköstigt.
Anreise: Im Sommer erhält man sowohl ab Basel als auch ab Zürich viele Direktflug-Angebote nach Rhodos. Der Flug dauert gute drei Stunden. Vor Ort dreht man die Uhr eine Stunde vor, eine zu späte Anreise würde ich also nicht empfehlen.
Unterkunft: Das Helea Lifestyle Beach Resort ist ideal für alle, die Wert auf Kopf abschalten, direkten Strandzugang und Rundum-Komfort legen. Die Anlage überzeugt mit mehreren Pools, einem abwechslungsreichen Gastronomie-Angebot und grosszügigen Zimmern.
Transfer: Wer sich nicht mit Bussen herumschlagen will, nimmt am besten ein Taxi zum Flughafen. Die Insel ist nicht riesig und mit 40 bis 50 Euro kommt man praktisch in jede Ecke.
Geheim-Tipp: Wer gut und preiswert essen will, dem empfehle ich ausserhalb der grossen Städte nach Tapas-Bars Ausschau zu halten. Wir haben in Ialisos in der Taverna Maria für rund 30 Euro eine Tapas-Degustation mit zehn Speisen verköstigt.
Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Pressereise.