Verwöhnte Vierbeiner
Wieso sind Katzen beim Fressen so heikel?

Katzen gelten als verwöhnt und wählerisch. Was gestern noch ihr Lieblingsfutter war, rühren sie heute plötzlich nicht mehr an. Wieso sind die verschmusten Vierbeiner so heikel, wenn es ums Fressen geht?
Publiziert: 08.07.2021 um 01:22 Uhr
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von Royal Canin

Jeder Katzenhalter kennt folgende Situation. Die Katze kommt zum Futternapf, schnuppert kurz, miaut enttäuscht und geht wieder. Kein anderes Haustier verhält sich beim Fressen so heikel wie die Samtpfote. «Ich würde sie nicht als wählerisch bezeichnen, sondern als Individualisten, die Ihre Nahrung nach verschiedenen Aspekten auswählen», sagt Karin Uhl, Tierärztin bei Royal Canin. «Sie stammen von der afrikanischen Wildkatze ab und haben sich nicht so nah an uns Menschen angepasst wie beispielsweise Hunde.» Der Geruchssinn der Katzen spielt beim Fressen die wichtigste Rolle.

Katzen riechen deutlich besser als Menschen

Katzen haben einen ausgeprägten Geruchssinn, der etwa 14 Mal stärker ist als der eines Menschen. Katzen schnuppern an ihrem Futter und entscheiden erst dann, ob sie es fressen oder nicht. Der Geschmackssinn hingegen ist bei Samtpfoten nicht so ausgeprägt. Sie haben nur 473 Geschmacksknospen, der Mensch hat rund 9000. Es ist auch erwiesen, dass Katzen süss nicht schmecken können. Sie können jedoch zwischen sauer, bitter, salzig und umami unterscheiden.

Der Geruchssinn nimmt bei Katzen im Alter ab. Dies kann mitunter ein Grund dafür sein, dass alte Tiere nicht mehr den gleichen Appetit zeigen. In diesem Fall sollte man der Katze geruchsintensivere Nahrung anbieten. «Feuchtnahrung riecht intensiver als Trockennahrung.»

Der Tastsinn im Maul spielt bei Katzen ebenfalls eine wichtige sensorische Rolle. Heisst, beim Fressen verschiedene Texturen im Maul zu spüren, wirkt sich stark auf das Futtererlebnis aus. «Die Textur, Konsistenz, Grösse, Form und Temperatur sind alles wichtige Kriterien, die entscheidend sind, ob eine Katze etwas mag oder nicht», sagt Uhl. «Das ist bei der Katze sehr ausgeprägt. Erst dann kommt der Geschmack dazu, der beurteilt wird.»

Die natürliche Vorliebe der Katze

Jede Katze interpretiert die Aromen, den Geschmack, die Textur und die Empfindungen nach der Verdauung einer Nahrung anders. Alle ROYAL CANIN EXIGENT Produkte haben eine einmalige und spezifische Ausrichtung, wobei alle Kriterien der Schmackhaftigkeit eingehalten werden. Um jede Katze zufrieden zu stellen, selbst die wählerischste, hat ROYAL CANIN 3 exklusive Profile entwickelt. Lassen Sie sie also selbst entscheiden!

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Mehrmals täglich statt grosse Portionen

Wie ihre Vorfahren sind Katzen strikte Fleischfresser und jagen in der freien Wildbahn als Einzeljäger. Dabei fängt sie über den Tag verteilt viele kleine Beutetiere. So sollte man Hauskatzen nicht ein bis zwei grosse Portionen pro Tag geben, sondern über den ganzen Tag verteilt mehrere kleine Portionen. Mit einer kombinierten Fütterung von Trocken- und Feuchtnahrung ist das auch für berufstätige Katzenhalter gut umsetzbar. «Katzen fressen im Schnitt 1,5 Minuten und kommen später wieder zum Futternapf, um weiter zu fressen. Das ist ein natürliches Verhalten.»

Katzen sind ausgefeilte Jäger und sehr intelligente Tiere. Gerade Wohnungskatzen können auf Grund Ihres eingeschränkten Territoriums unterfordert sein. Deshalb ist es sinnvoll, mit der Fütterung auch gleichzeitig Beschäftigung durch Futterspiele zu bieten. «Mittlerweile findet man im Fachhandel schon zahlreiche tolle Intelligenzspiele für Katzen. Man kann Futterspiele aber auch ganz einfach selbst z.B. aus leeren Küchenrollen basteln», rät die Tierärztin. «Trockenfutterkroketten an unterschiedlichen Plätzen in der Wohnung zu verstecken, ist ebenfalls eine Option.»

Wenn ihre Katze also nicht alles frisst, was Sie ihr vorsetzen, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Dieses Verhalten ist nicht immer angeboren, es kann auch erlernt sein. «Eine Katze kann eine Ablehnung gegen ein Produkt entwickeln, wenn sie einen Geruch oder das Futter selbst mit Angst, unangenehmen Erfahrungen wie z.B. einem Aufenthalt in einer Tierklinik oder Verdauungsstörungen verbindet», sagt Uhl. «Neue Nahrung sollte man Katzen wenn möglich immer nur in ihrem gewohnten Umfeld anbieten, wenn sich die Katze wohl fühlt.»

Tipps und Tricks

Es gibt noch mehr Punkte, die es zu beachten gilt, wenn es um die Fütterung von Katzen geht. Entscheidend ist auch die Temperatur des Futters. «Nie kalt aus dem Kühlschrank servieren, Katzen mögen ihre Nahrung im Bereich von Körpertemperatur, was der Temperatur von Beutetieren in der Natur entspricht», erklärt Uhl. Die Wärme lässt das Futter intensiver duften und lockt die Katze an. «Man kann das Futter in der Mikrowelle etwas wärmen, jedoch muss man hierbei darauf achten, es nicht zu heiss zu erwärmen. Ab Temperaturen über 40 Grad nimmt die Akzeptanz ab und man hat den gegenteiligen Effekt.»

Das Futter sollte zudem immer getrennt vom Wassernapf stehen und an einem Ort, wo die Katze entspannt fressen kann und sich sicher fühlt. Katzen lieben Hygiene. Sorgen Sie dafür, dass der Fressnapf keine Reste mehr von altem Nassfutter enthält.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind journalistisch aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

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