Kreislaufwirtschaft auf dem Hof von Landwirt Reto Buri
Unsere Schweine verwerten deinen Foodwaste

Auf dem Hof von Reto Buri fressen Schweine, was wir nicht mehr essen: Brot- und Käsereste aus der Region. Das spart pflanzliche Ressourcen, reduziert Foodwaste – und zeigt, wie moderne Schweinemast nachhaltig funktioniert.
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Diese Schweine verwerten, was wir Menschen nicht essen: Bei Landwirt Reto Buri erhalten sie Resten aus der Brot- und Käseproduktion.
Foto: ZVG

Darum gehts

  • Schweine fressen Lebensmittelreste und tragen zur Reduktion von Foodwaste bei
  • Die Schweine auf dem Hof von Reto Buri leben entspannt und tiergerecht
  • 40 Prozent des Schweinefutters in der Schweiz bestehen aus Resten
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Es ist ausgesprochen ruhig hier, nur ab und zu ist ein leises Grunzen zu hören. Das ist erstaunlich, denn in den beiden Ställen leben rund 1075 Schweine. Als sich die Tür öffnet und Landwirt Reto Buri eintritt, regt sich kurz Neugier: Einige Tiere in der Nähe jucken auf, richten den Blick zu ihm. Doch schon nach wenigen Momenten kehrt wieder Ruhe ein. Ein paar Schweine drehen eine kleine Runde und gehen nach draussen, bevor sie sich wieder niederlegen – einige sogar gemütlich auf der Seite.

«Das ist ein gutes Zeichen», sagt Buri. «Denn auf die Seite legen sie sich nur, wenn es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen.» In diesen beiden Ställen ist das der Fall: sauber, mit frischer Luft, auf sauberem Stroh und mit jederzeit offenem Auslauf. Im vorderen Stall mit den älteren Schweinen liegt die Temperatur bei etwa 16 Grad, bei den jüngeren ist es sechs Grad wärmer – genau so, wie sie es gerne haben.

Dass die Schweine so entspannt sind, ist kein Zufall – es spiegelt die tägliche Arbeit und der Einsatz von Reto Buri wider. Der Landwirt lebt mit seiner Familie auf dem Hof bei Lyssach in Bern. Er beschäftigt einen Mitarbeiter, bildet zwei Lernende aus, hält daneben 20 Mutterkühe und betreibt Acker- und Futterbau.

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Lebhafter wird es in den Schweineställen nur, wenn das Fressen ansteht. Dieses wird automatisch über ein Leitungssystem zugeführt. Die Tiere grunzen und stürmen zum Trog. Das grosse Schmatzen zeigt: Das Futter schmeckt ihnen.

«Mir ist es wichtig, dass es meinen Tieren in der Zeit, in der sie bei mir sind, gut geht», sagt er. Einen Ansatzpunkt sieht er in der Fütterung. Sie generiert einen Mehraufwand, ist aber ökologisch sinnvoll.

Mit mehr Arbeit verbunden

Für Reto Buri ist die Fütterung mehr als reine Nahrungsversorgung. Was er seinen Schweinen füttert, ist exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Dafür nimmt der Landwirt einiges an Arbeit auf sich. Er könnte ganz einfach auf eine fixfertige Futtermischung setzen. Seine Schweine dagegen erhalten Reste aus der Lebensmittelproduktion, die in der nahen Region anfallen und im Laden nicht verkauft werden können. Zum einen ist es das alte Brot eines Grossverteilers, zum anderen sind es die Reste einer grossen Käseproduktion. 

Zweimal pro Woche fährt Buri mit Traktor und Anhänger los, um diese Reste abzuholen. «Nur von diesen beiden Zutaten alleine hätten die Tiere Mangelerscheinungen.» Deshalb mischt er ein zugekauftes Futter bei, das wichtige Mineralstoffe und Vitamine enthält. Aus allem stellt Buri eine Art Suppe her und führt diese über das Leitungssystem direkt in die Schweinetröge.

Die Schweine fressen, was wir Menschen nicht mehr essen. Statt dass diese Nebenprodukte als Foodwaste im Abfall oder in der Biogasanlage landen, veredeln sie die Nährstoffe in wertvolles Fleisch. 

Schweine in der Kreislaufwirtschaft

Ein Blick auf den Sektor zeigt: Reto Buri ist nicht der einzige Schweinemäster der Schweiz, der auf Nebenprodukte setzt. Das machen viele. Laut einer Studie der HAFL Zollikofen fallen landesweit jährlich 365’000 Tonnen pflanzliche Nebenprodukte aus der Lebensmittelverarbeitung an, die für die Nutztierfütterung verwendet werden. Davon werden 138’000 Tonnen an Schweine verfüttert. Der Gesamtbedarf an Schweinefutter in der Schweiz beträgt rund 629’000 Tonnen im Jahr. 

Schweine: Teil der Lösung gegen Foodwaste

Die Schweine in der Schweiz profitieren in kleinen, familiären Betrieben von hohem Tierwohl, modernen Ställen und ständiger Betreuung. Rund 40 Prozent ihrer Fütterung besteht aus Lebensmittelresten. So entsteht wertvolles Fleisch voller Nährstoffe – und Foodwaste wird zur Chance. Schweine sind seit Jahrhunderten Teil der Lösung gegen Nahrungsmittelverschwendung und zeigen, wie regionale Erzeugung und bewusster Genuss zusammenpassen.

Die Schweine in der Schweiz profitieren in kleinen, familiären Betrieben von hohem Tierwohl, modernen Ställen und ständiger Betreuung. Rund 40 Prozent ihrer Fütterung besteht aus Lebensmittelresten. So entsteht wertvolles Fleisch voller Nährstoffe – und Foodwaste wird zur Chance. Schweine sind seit Jahrhunderten Teil der Lösung gegen Nahrungsmittelverschwendung und zeigen, wie regionale Erzeugung und bewusster Genuss zusammenpassen.

Die Quellen der Nebenprodukte sind vielfältig: Molke aus Käsereien, Trester aus der Süssmostproduktion, Überbleibsel aus der Mehl-, Zucker- oder Speiseölproduktion und sogar Kartoffelschalen aus der Pommes-frites-Herstellung landen in den Futtertrögen.

Die jungen Schweine leben auf dem Hof der Familie Buri bis zur Schlachtung. Ein Grossteil der Gewichtszunahme ist also auf Nahrungsmittel zurückzuführen, die wir Menschen nicht mehr essen. 

Bewusster und strukturierter

Schweine waren schon immer hervorragende Resteverwerter. Der Besuch auf dem Hof zeigt, dass das heute noch genauso gilt – nur bewusster, strukturierter und mit Blick auf die Umwelt. Aus Brot- und Käseresten wird hier ein wertvoller Rohstoff, der die Tiere gesund wachsen lässt. Und aus vermeintlichem Abfall wird ein Baustein einer Landwirtschaft, die Ressourcen schont und regional verankert bleibt.

Es ist ruhig und friedlich im Stall, wenn Buri diesen verlässt. Die Tiere liegen entspannt im Stroh, alles wirkt selbstverständlich. Irgendwo tief drin im Stall ist ein wohliges Grunzen zu hören.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

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