Green Wedding
So wird eure Hochzeit nachhaltiger

Hochzeit feiern und trotzdem ein gutes Gefühl in Sachen Umwelt haben – das schliesst sich nicht aus. Statt Einweg-Deko, Flugreisen und Plastikkrimskrams geht es bei einer nachhaltigen Hochzeit darum, bewusst zu planen: weniger Abfall, mehr Kreativität.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tipps für nachhaltige Events: Digital planen und umweltfreundliche Materialien nutzen
  • Kurze Wege und abfallarme Konzepte verbessern die CO₂-Bilanz von Feiern
  • Alternative Deko-Ideen wie Blütenblätter oder Glasstrohhalme reduzieren Müll
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Valeska Jansen
Schweizer Illustrierte

Hier sechs Ansatzpunkte, mit denen ihr euren Tag schöner und gleichzeitig ressourcenschonender macht:

Digital planen statt Papierflut

  • Moodboards, Checklisten, Deko-Ideen – das alles braucht heute kein neues Notizbuch und auch keinen Stapel Magazine mehr.
  • Nutzt Pinterest, geteilte Ordner und Online-Tools, um Stilideen, Dienstleister und Abläufe zu sammeln.
  • Das spart Papier, Transportwege für Print und am Ende auch den Papierabfallsack nach der Planung.
Ein Moodboard kann ewig lange Notizlisten ersetzen.
Foto: pexels

Kurze Wege bei der Location

  • Die romantische Strandhochzeit auf einer Insel ist verlockend – aber für alle ein Flugticket.
  • Überlegt, welche Location gut erreichbar ist: Waldlichtung, Hof, Stadtgarten, See ums Eck.
  • Je mehr Gäste mit Zug, ÖV oder sogar zu Fuss kommen können, desto besser wird die CO₂-Bilanz eurer Feier.
Plant eure Hochzeit so, dass sie die Gäste mit dem ÖV erreichen können.
Foto: Raphaël Dupain

Gäste früh ins Nachhaltigkeitskonzept holen

  • Wer weiss, worauf ihr Wert legt, kann mitziehen.
  • Ein kurzer Hinweis auf die Einladung oder Website («Wir feiern möglichst abfallarm, bitte verzichtet auf…») reicht oft schon.
  • So lassen sich Plastikverpackungen, Konfetti-Lawinen und Einweg-Gadgets von Anfang an vermeiden.
Es lässt sich auch gut ohne viel Konfetti feiern.
Foto: KEYSTONE/Peter Klaunzer

Müllfallen ersetzen statt verbieten

  • Es muss nicht steril sein, nur weil es nachhaltig ist. Vieles lässt sich ersetzen:
  • Statt Luftballons und Plastik-Konfetti: Blütenblätter, Seifenblasen in Glasfläschchen oder Öko-Konfetti.
  • Statt Einweg-Strohhalmen: Papier, Glas oder Edelstahl.
  • Gastgeschenke, die bleiben oder verbraucht werden: Konfitüre, Tee, Öl oder Likör im Glas statt Nippes.
Eine Alternative sind Seifenblasen.
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