Hochzeit feiern und trotzdem ein gutes Gefühl in Sachen Umwelt haben – das schliesst sich nicht aus. Statt Einweg-Deko, Flugreisen und Plastikkrimskrams geht es bei einer nachhaltigen Hochzeit darum, bewusst zu planen: weniger Abfall, mehr Kreativität.
Publiziert: 16:48 Uhr
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Aktualisiert: vor 8 Minuten
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Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
Tipps für nachhaltige Events: Digital planen und umweltfreundliche Materialien nutzen
Kurze Wege und abfallarme Konzepte verbessern die CO₂-Bilanz von Feiern
Alternative Deko-Ideen wie Blütenblätter oder Glasstrohhalme reduzieren Müll
Valeska Jansen
Hier sechs Ansatzpunkte, mit denen ihr euren Tag schöner und gleichzeitig ressourcenschonender macht:
Digital planen statt Papierflut
Moodboards, Checklisten, Deko-Ideen – das alles braucht heute kein neues Notizbuch und auch keinen Stapel Magazine mehr.
Nutzt Pinterest, geteilte Ordner und Online-Tools, um Stilideen, Dienstleister und Abläufe zu sammeln.
Das spart Papier, Transportwege für Print und am Ende auch den Papierabfallsack nach der Planung.
Ein Moodboard kann ewig lange Notizlisten ersetzen.
Foto: pexels
Kurze Wege bei der Location
Die romantische Strandhochzeit auf einer Insel ist verlockend – aber für alle ein Flugticket.
Überlegt, welche Location gut erreichbar ist: Waldlichtung, Hof, Stadtgarten, See ums Eck.
Je mehr Gäste mit Zug, ÖV oder sogar zu Fuss kommen können, desto besser wird die CO₂-Bilanz eurer Feier.
Plant eure Hochzeit so, dass sie die Gäste mit dem ÖV erreichen können.
Foto: Raphaël Dupain
Gäste früh ins Nachhaltigkeitskonzept holen
Wer weiss, worauf ihr Wert legt, kann mitziehen.
Ein kurzer Hinweis auf die Einladung oder Website («Wir feiern möglichst abfallarm, bitte verzichtet auf…») reicht oft schon.
So lassen sich Plastikverpackungen, Konfetti-Lawinen und Einweg-Gadgets von Anfang an vermeiden.
Es lässt sich auch gut ohne viel Konfetti feiern.
Foto: KEYSTONE/Peter Klaunzer
Müllfallen ersetzen statt verbieten
Es muss nicht steril sein, nur weil es nachhaltig ist. Vieles lässt sich ersetzen:
Statt Luftballons und Plastik-Konfetti: Blütenblätter, Seifenblasen in Glasfläschchen oder Öko-Konfetti.
Statt Einweg-Strohhalmen: Papier, Glas oder Edelstahl.
Gastgeschenke, die bleiben oder verbraucht werden: Konfitüre, Tee, Öl oder Likör im Glas statt Nippes.