Studentin kreiert Schmuck aus Zähnen
Menschliche Alternative zu Elfenbein

Es mag auf den ersten Blick etwas seltsam klingen. Die Studentin Lucie Majerus aus Luxemburg verdient ihr Geld mit Schmuck aus Zähnen.
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Die Studentin kreiert Schmuck mit menschlichen Zähnen.
Foto: www.majeruslucie.eu

«Fühlen Sie sich frei, sich mit sich selbst zu schmücken», sagt Lucie Majerus gegenüber dem britischen «Independent». Die junge Frau studiert an der Designakademie Eindhoven und hatte vor wenigen Monaten eine brillante Geschäftsidee. Ihre Schmucksammlung «Human Ivory» sieht sie als Alternative zu Elfenbein.

«Wieso töten wir Elefanten wegen ihrer kostbaren Zähne? Wieso schätzen wir keine anderen Zähne?», erklärt Majerus. «Als ich meine eigenen Weisheitszähne verlor, kam mir die Idee mit dem menschlichen Elfenbein».

Ohrringe, Maschettenknöpfe, Ringe

«Ich möchte unsere Perspektive auf wertvolle Materialien setzen und konventionelle Kostbarkeit überdenken. Im Gegensatz zu materialistischen Werten wirkt humanes Elfenbein metaphorisch dafür, dass wir unseren eigenen Wert in uns haben.»

Und so stellt Lucie Majerus Ohrringe, Manschettenknöpfe, Broschen und Ringe mit viel Geduld und Liebe aus menschlichen Zähnen her. Dass das für einige Menschen eklig klingt, kann sie nachvollziehen. «Viele verbinden einen verlorenen Zahn mit Schmerzen und etwas Unschönem.»

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Die Studentin kreiert mit erwachsenen Zähnen perlenartige Schmuckstücke, mit längeren Schneidezähnen formt sie tropfenförmige Edelsteine. Alle Zähne werden zuerst mit Bleiche gereinigt, bevor sie poliert werden. Hat ein Zahn ein Loch, repariert Marjerus ihn mit einem weissen Füller. Wie beim Zahnarzt. Ihr eigener ist übrigens selbst einer ihrer Kunden. Er hatte sich Maschettenknöpfe mit Zahnperlen bestellt, wie Marjerus dem «Independent» verrät.

Und wie reinigt man den Zahnschmuck? Natürlich mit Zahnpasta! (gru)

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