Darum gehts
- 2025 war trotz geopolitischer Spannungen ein erfolgreiches Anlagejahr in der Schweiz
- Mit einem Fonds-Sparplan kann man bereits ab 100 Franken im Monat starten
- Nur 50 Prozent der Schweizer Haushalte investieren, viele wegen fehlendem Wissen
2025 war trotz Handelszöllen und geopolitischer Spannungen ein sehr gutes Anlagejahr. Während Anlegerinnen und Anleger an den Finanzmärkten von Kursgewinnen profitierten, lieferten die tiefen Zinsen auf dem Sparkonto kaum Ertrag. Für Roland Kläger, Leiter Asset Management bei Raiffeisen Schweiz, ist klar: Wer sein Vermögen Schritt für Schritt aufbauen will, kommt am Anlegen nicht vorbei. Entscheidend sei nicht das perfekte Marktumfeld, sondern eine klare Strategie und das Wissen über persönliche Finanzziele sowie die Fähigkeit, mit Kursschwankungen umzugehen.
Der Schweizer Markt – gemessen am Swiss Performance Index (SPI) – legte 2025 um rund 18 Prozent zu. «Natürlich gab es Turbulenzen», sagt Kläger. Mit dem Zollhammer habe man zeitweise deutliche Rückschläge gesehen. «Dennoch gibt es Gründe für Zuversicht. Das globale Wirtschaftswachstum ist zwar verhalten, aber positiv. Und die gesunkenen Zinsen unterstützen die Märkte», so Kläger. Risiken wie geopolitische Spannungen oder ambitionierte Bewertungen einzelner Titel bleiben bestehen, «doch Turbulenzen gehören zum Anlegen dazu. Entscheidend ist, vorbereitet zu sein und entsprechend zu reagieren».
Der Finanzprofi erklärt: «Wer investiert, nimmt am langfristigen Wachstum der Wirtschaft und der Unternehmensgewinne teil. Anlagen sind grundsätzlich eine Reflexion der globalen Wirtschaft. An dieser Wertsteigerung kann man teilhaben – auch als kleine Investorin oder kleiner Investor.» Trotzdem bleibt in der Schweiz nach wie vor viel Geld auf Sparkonten liegen. Laut Statistiken investiert nur rund die Hälfte der Schweizer Haushalte. «Der häufigste Grund ist mangelndes Wissen. Man bleibt aus Unsicherheit an der Seitenlinie», so Kläger. Kurzfristige Risiken würden oft stärker wahrgenommen als langfristige Chancen. Wer sich informiere, gewinne Sicherheit – und entscheide sich häufiger fürs Anlegen.
Ein weiterer Irrtum: Anlegen ist nur etwas für Vermögende. «Eigentlich ist jedes Vermögen für Anlagen qualifiziert», betont Kläger. Wer Geld zur Seite legen kann, das nicht kurzfristig benötigt wird, solle es investieren, statt nur auf dem Sparkonto zu parkieren. Der Einstieg ist auch mit kleinen Beträgen möglich. Wichtig sei nicht die Höhe des Startkapitals, sondern die Regelmässigkeit und ein langer Anlagehorizont. «Mit einem Fonds-Sparplan kann man bereits ab 100 Franken starten. Zudem gibt es mit Raiffeisen Rio eine digitale Vermögensverwaltung bereits ab 5000 Franken.»
Disziplin statt Emotionen
Viele Menschen schrecken wegen möglicher Verluste zurück. Für Kläger ist der Umgang mit Emotionen zentral. Aber eine Kursschwankung sei noch kein Ausfall oder ein realisierter Verlust, sondern gehöre einfach dazu. Entscheidend sei, diszipliniert an der gewählten Strategie festzuhalten und nicht auf kurzfristige Marktbewegungen mit Verkäufen zu reagieren. Gerade in turbulenten Phasen zeige sich der Wert eines klaren Plans, und hier sei es wichtig, investiert zu bleiben, um von der positiven Gegenbewegung zu profitieren.
Am Anfang steht dabei ein strukturierter Überblick über die eigene finanzielle Situation. Liquiditätsbedarf, Vermögen, Verbindlichkeiten und der investierbare Betrag bilden die Basis. Daraus ergibt sich die Risikofähigkeit. Also die Frage, wie viel Risiko ich eingehen kann. Ebenso zentral beim Anlegen ist auch die Risikobereitschaft, die aussagt, wie viel Risiko ich eingehen möchte. Nur wer sich mit der gewählten Strategie wohlfühlt, bleibt ihr auch in schwierigen Marktphasen treu.
Die Finanzmärkte sind komplex – umso wichtiger ist eine klare Herangehensweise beim Anlegen. Raiffeisen setzt auf eine bewährte Anlagephilosophie mit vier Grundpfeilern: Diversifikation, Transparenz, Disziplin und Verständnis.
Was das konkret bedeutet und wie unsere Expertinnen und Experten diese Prinzipien täglich umsetzen, erfahren Sie an unserem digitalen Event am 26. Februar 2026.
Die Finanzmärkte sind komplex – umso wichtiger ist eine klare Herangehensweise beim Anlegen. Raiffeisen setzt auf eine bewährte Anlagephilosophie mit vier Grundpfeilern: Diversifikation, Transparenz, Disziplin und Verständnis.
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Diversifikation als Schutz
Ein zentrales Element der Anlagephilosophie von Raiffeisen ist die Diversifikation. Sie schützt vor Klumpenrisiken und stabilisiert Portfolios. «Anlagemix heisst, über verschiedene Anlageklassen und Sektoren verteilt zu investieren», sagt Kläger. Gerade stark gewichtete Tech-Titel zeigten bei gewissen Indizes, wie anfällig einseitige Ausrichtungen sein können.
Raiffeisen setzt deshalb auf eine ausgewogene Streuung. Der Schweizer Markt spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele Unternehmen, etwa in der Pharma- und Medtech-Branche, sind dividendenstark, strukturell wachsend und weniger von globalen Handelskonflikten betroffen. «Deshalb investieren wir rund die Hälfte unserer Aktienquote im Heimmarkt», erklärt Kläger die Raiffeisen-Strategie.
Für risikoaverse Anlegende gehören sicher auch Obligationen dazu, um Schwankungen zu dämpfen. Immobilienanlagen wirken ebenfalls stabilisierend, und beim Gold sieht Roland Kläger weiterhin Potenzial, zumal die Zinsen sinken, die geopolitischen Spannungen anhalten und der US-Dollar zur Schwäche tendiert.
Am Ende ist Anlegen auch eine Vertrauenssache. «Wer die Verwaltung seiner Anlagen delegiert oder sich beraten lässt, braucht Vertrauen in die Philosophie, den Prozess und das Vorgehen», sagt Kläger. Bei Raiffeisen basiert dieser Ansatz auf vier klaren Prinzipien der Anlagephilosophie: Diversifikation stabilisiert Portfolios und reduziert Klumpenrisiken. Disziplin bedeutet, Emotionen auszublenden und konsequent am erprobten Prozess festzuhalten, der auf umfangreichen volkswirtschaftlichen und unternehmerischen Analysen basiert. Diese Ergebnisse gilt es stringent umzusetzen. Transparenz bedeutet, Anlageentscheide nachvollziehbar zu fällen und zu kommunizieren und verständliche Produkte einzusetzen. Auf komplexe Konstrukte, die sich in Stressphasen anders verhalten als erwartet, wird bei Raiffeisen bewusst verzichtet. «Diese Prinzipien helfen, Chancen zu nutzen und Risiken gezielt zu steuern», so Kläger.
Als genossenschaftlich organisierte Bank ist Raiffeisen stark regional verankert. Diese Nähe ermöglicht ein gutes Verständnis für individuelle Bedürfnisse. Es gehe nicht um kurzfristige Umsatzziele, sondern um Lösungen, die langfristig passen, so Kläger. Qualifizierte Beraterinnen und Berater erklären Anlagen verständlich und bauen Wissen auf – gerade auch bei Menschen, die neu mit dem Anlegen beginnen.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
Kontakt: E-Mail an Brand Studio
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