Die Umfrage zeigt:
Valentinstag-Umfrage zeigt: Schweiz ist Land der Romantik-Muffel

Die einen kaufen Rosen, die anderen flüchten vor dem Tag der Liebe. Wir haben dich gefragt: Wie viel Romantik steckt wirklich in der Schweiz? Die Umfrageergebnisse zeigen: Wir geniessen, aber mit kühlem Kopf und fest verschlossenem Portemonnaie.
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Die Umfrage zeigt: Die Schweiz ist am 14. Februar eher pragmatisch, als romantisch.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Blumen sind mit 33 % am beliebtesten
  • Erlebnisgeschenke folgen mit 29 %
  • 67 % feiern den Valentinstag gar nicht
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Gunda BosselSEO-Redaktorin

Haltet eure Pralinenschachteln fest! Wenn man nach unserer nicht repräsentativen Blick-Umfrage geht, ist die Schweiz am 14. Februar geteilterer Meinung als bei einer durchschnittlichen Abstimmung über das Budget für neue Kampfjets. Während unsere deutschen Nachbarn letztes Jahr zu 40 Prozent fanden, der Tag sei völlig egal, zeigen wir uns 2026 von einer etwas ... nun ja, ambivalenteren Seite.

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Romantik? Ja, aber bitte mit Zurückhaltung!

Sind wir eine Nation von Herz-Hassern? Beim Feiern selbst zeigt sich grosse Zurückhaltung: Nur 14 Prozent begehen den Valentinstag jedes Jahr, weitere 19 Prozent entscheiden spontan je nach Stimmung. Die klare Mehrheit von 67 Prozent sagt hingegen: «Nein, gar nicht». Der 14. Februar ist für viele in der Schweiz also eher ein normaler Wintertag als ein Pflichttermin für Liebe und rote Rosen.

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Wird etwas verschenkt?

Beim Schenken zeigt sich ein ähnliches Bild: 23 Prozent überraschen ihren Partner oder ihre Partnerin jedes Jahr, 19 Prozent nur selten, und die Mehrheit von 58 Prozent verzichtet ganz darauf. Für viele bleibt der Valentinstag also eher ein Symboltag als ein Anlass für Geschenke. 

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Wie viel Geld wird ausgegeben?

Die Schweizerinnen und Schweizer bleiben beim Valentinstag sparsam: Ganze 75 Prozent geben unter 20 Franken aus, 17 Prozent 20 bis 50 Franken, nur 6 Prozent investieren zwischen 50 und 100 Franken. Und mehr als 100 Franken geben lediglich 2 von 100 Personen aus. Liebe ja, Luxus nein.

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Welche Geschenke sind beliebt?

Bei der Frage nach den beliebtesten Geschenken zeigt sich: Die Klassiker ziehen noch immer. 33 Prozent setzen auf Blumensträusse, dicht gefolgt von Erlebnisgeschenken mit 22 Prozent – also lieber gemeinsam ins Restaurant oder ins Kino statt nur etwas zu überreichen. Süssigkeiten (10 Prozent) und Schmuck (6 Prozent) spielen eine Nebenrolle, Zimmerpflanzen kommen auf 3 Prozent. Auffällig: Ganze 33 Prozent wählten «Andere», die Schweiz scheint also gern individuell zu schenken statt nach Valentins-Lehrbuch. Was hier wohl in den Päckchen stecken mag?

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Das Urteil: Kommerz-Zirkus oder Liebes-Highlight?

Das Fazit: Unsere Blick-Community ist etwa so romantisch wie Schweizer Käse. 70 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden den Tag kommerziell und unnötig. Aber doch immerhin 19 Prozent stehen zur Romantik und freuen sich über die Legende von St. Valentin, 11 Prozent können oder wollen sich zum 14. Februar nicht genau festlegen.

Was sagt uns das über die Schweiz und unser Liebesleben?

Das Gesamtbild ist typisch schweizerisch: Nicht übertrieben euphorisch, aber auch nicht komplett zynisch, sondern eher pragmatisch mit einer guten Prise Herz. Die Schweiz liebt kontrolliert, schenkt zwar gern, aber mit klar definiertem Budget, und kritisiert den Kommerz durchaus, macht am Ende jedoch trotzdem ein kleines Stück weit mit.

Kurz gesagt: Der Valentinstag ist hier weder Hot noch Flop. Er ist, sagen wir es mal so: lauwarm mit Herz. Und vielleicht ist genau das die ehrlichste Form von Romantik: Kein Hollywood-Feuerwerk, sondern ein Strauss Blumen, ein gemeinsames Znacht und ein «Schön, dass es dich gibt». Umarmungen, Komplimente und Küsse sind ja zum Glück immer noch kostenlos.

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