Haarpflege im Schlaf
Sechs Haarfehler, die du nachts vermeiden solltest

Es ist zum Haareraufen: Ab einer gewissen Länge neigt unsere Mähne zu trockenen Spitzen und Spliss. Schuld daran sind nicht nur die Hitze von Styling-Tools oder falsche Pflegeprodukte, sondern Dinge, die wir vor dem Zubettgehen falsch machen.
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Wer morgens mit trockenen und spröden Haarspitzen aufwacht, sollte diese Tipps ausprobieren.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Haarpflege während der Nacht ist entscheidend für gesundes Haarwachstum
  • Fehler wie trockene Luft und falsche Kissenbezüge schaden der Mähne
  • Zweimal monatlich eine Haarmaske über Nacht verbessert Feuchtigkeit und Reparatur
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Schweizer Illustrierte

Während wir darum bemüht sind, unsere Beauty-Routine für einen schönen Teint jeden Abend aufrechtzuerhalten, siehts mit unseren Haaren leider völlig anders aus. Die behandeln wir stiefmütterlich und wundern uns, dass sie brüchig werden und ungesund aussehen. Der Grund dafür ist nicht nur, dass wir unsere Mähne tagsüber mit heissen Lockenstäben, Glätteisen und Föhnen behandeln, sondern auch, was wir ihr während der Nacht (nicht) antun. 

Beim allabendlichen Schönheitsschlaf erholt sich unser Körper nämlich nicht nur von den Alltagsstrapazen, sondern auch das Haarwachstum wird angeregt. Während der Nachtruhe schüttet unser Organismus das Hormon Melatonin aus, das uns müde macht und unter anderem die Haarfollikel stimuliert.

Um diesen Prozess zu fördern, müssen wir die Haarpflege in unsere allabendliche Beauty-Routine integrieren und sollten diese sechs Fehler vermeiden.

1: Trockene Luft

Unsere Mähne reagiert auf Klimaveränderungen. Darum ist sie an feuchten Tagen welliger als sonst. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass unser Haar bei trockener Umgebungsluft trocken ist. Wer im Schlafzimmer eine laufende Heizung hat, riskiert, dass die trockene Luft Feuchtigkeit entzieht und die Mähne übermässig trocken ist. Wer seine Heizung nicht ausschalten will, schafft mit einem Luftbefeuchter Abhilfe.

2: Der falsche Kissenbezug

Wie man sich bettet, so liegt man. Will heissen: Wenn wir auf einem x-beliebigen Kopfkissenbezug schlafen, riskieren wir, unserer Mähne dauerhaft zu schaden. Baumwolle ist etwa ein No-Go, weil sie unseren Haaren Feuchtigkeit entzieht. Dadurch trocknet es aus und wird kraus oder frizzig. Anders verhält es sich mit Seide: Die Naturfaser ist antistatisch und verursacht weniger Reibung. Darum sieht unser Schopf am Morgen danach gesünder aus. Ausserdem gilt: Das Kissen sollten wir mindestens einmal pro Woche waschen, damit wir keinen Staub oder Keime übertragen. Infektionen der Kopfhaut können unsere Haarfollikel schädigen und zu Haarausfall führen.

3: Mit Styling-Produkten im Haar schlafen

Gels und Haarsprays halten unsere Frisur in Form. Im Bett haben sie allerdings nichts verloren: Stylingprodukte trocknen unser Haar aus, wenn sie zu lange drinbleiben. Und weil eine strapazierte Mähne schneller bricht als eine gesunde, sollten wir sie vor dem Schlafengehen waschen. Was auch dafür spricht: Die Produkte hinterlassen Rückstände auf unserem Kopfkissen, die früher oder später auf unserem Gesicht landen und zu Hautproblemen und Ausschlägen führen können.

4: Nasse Haare im Bett

Wer mit nassem Haar schlafen geht, riskiert Haarbruch. Warum? Unsere Mähne ist nass besonders empfindlich und anfällig für Spliss. Jede Haarsträhne besteht aus zusammenhängenden Ketten, die durch chemische Bindungen zusammengehalten werden. Diese Bindungen können durch Wasser vorübergehend gebrochen werden, wodurch das Haar brüchiger wird. Wenn wir uns nachts dann auch noch hin- und herbewegen, können die Haarspitzen schneller reissen.

5: Die falsche Frisur

Auch wenn es unlogisch klingt, aber wir müssen unseren Schopf vor dem Schlafen zusammenbinden, damit er sich nicht verheddert. Im besten Fall binden wir ihn locker (!) zu einem Dutt am Oberkopf zusammen. So vermeiden wir, dass wir darauf schlafen. Um Haarbruch und einen Knick im Haar zu vermeiden, greifen wir zu einem lockeren Scrunchie oder einem Spiralgummi ohne metallische Öse – damit sich einzelne Strähnen nicht darin verfangen und womöglich brechen. Wer mit einer lockigen Haarpracht aufwachen will, flechtet einen lockeren Zopf. Sind beide Varianten keine Option für euch? Dann legt ihr eure offene Mähne zum Schlafen hoch übers Kissen.

6: Die Gunst der Stunde nicht nutzen

Regelmässige Kuren sind bei einer langen Mähne Pflicht. Meist fehlt uns allerdings die Zeit, sie in unsere Pflegeroutine einzubauen. Je nachdem, wie strapaziert sie ist, reichen 15 Minuten sprichwörtlich nicht mal ansatzweise aus. Und weil wir während des Schlafs ohnehin nichts Besseres zu tun haben, tragen wir zweimal pro Monat vor dem Schlafengehen eine pflegende Maske auf, die wir in der Nacht in Ruhe einwirken lassen. Auf diese Weise werden die Haare intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und repariert. Indem wir mit einer Duschhaube auf dem Kopf schlafen, gibts im Bett keine Sauerei und das Produkt kann erst noch besser einziehen.

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