Kokain-Sucht
Das können Angehörige tun

Kokain ist weit verbreitet und kann rasch abhängig machen. Marina Jung gibt im Buch «Kokainjahre» unter anderem Rat, was Eltern und Angehörige tun können.
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Werden junge Menschen suchtkrank, wissen Angehörige oft nicht, wie sie sich verhalten können.
Foto: Getty Images
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Rebecca WyssRedaktorin SonntagsBlick

Allgemein für Eltern:

  • Informiere dich über Drogen, ihre Wirkung und aktuelle Konsumtrends. Sprich mit den Kindern über alle Arten von Drogen: legale, illegale, weiche, harte. Erwähne auch allfällige positive Effekte.
  • Kommuniziere eine klare Haltung gegenüber einem Drogenkonsum.
  • Lade deine Kinder ein, mit dir über einen allfälligen Konsum zu sprechen.

Für Angehörige:

  • Versuche, ruhig zu bleiben. Panik der Eltern verstärkt das Schuldgefühl des Kindes, was kontraproduktiv ist.
  • Stelle dich darauf ein, dass es keine rasche Lösung gibt. Das schützt dich eher vor Enttäuschungen.
  • Stelle Regeln für den Umgang mit der Substanz in deinen eigenen vier Wänden auf.
  • Rückfälle gehören zum Genesungsprozess. Würdige die Zeit, in der dein Kind es geschafft hat, clean zu bleiben.
  • Suche Hilfe bei Selbsthilfegruppen und Suchtberatungsstellen.

Hilfreiche Adressen:

Sucht-Fachstelle: www.infodrog.ch/de
Online-Suchtberatung: www.safezone.ch
Selbsthilfegruppen: www.selbsthilfeschweiz.ch
Marina Jung bietet hier Hilfe: www.jobema.ch
Unterstützung für Angehörige und Betroffene: https://ada-zh.ch/beratung / www.nahestehende-und-sucht.ch

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