Dossier

Nachrichtendienstgesetz

Amherd zu Rechtsextremismus
«Finde Entwicklung bedenklich»
Die rechtsexteme Szene in der Schweiz ist «im Aufbruch», stellt der Nachrichtendienst des Bundes in seinem Jahresbericht fest. Jetzt prüft Bundesrätin Viola Amherd Massnahmen zur Überwachung.
17.07.2019, 19:32 Uhr
«Ich finde die Entwicklung bedenklich»
Sicherheitspolitik
Sicherheitslage weitgehend stabil
Die Bedrohungen für die Schweiz haben sich seit dem sicherheitspolitischen Bericht 2016 nicht wesentlich verändert. Sie haben aber laut einem am Freitag veröffentlichten Bericht stark an Kontur gewonnen.
03.05.2019, 14:53 Uhr
Bedrohungen haben teilweise stark an Kontur gewonnen
Telefonabhörungen
Keine Telefonabhörungen durch Maudet
Der angeschlagene Genfer FDP-Staatsrat Pierre Maudet ist in einer angeblichen Abhöraffäre entlastet worden. Die Genfer Staatsanwaltschaft stellte eine entsprechende Untersuchung ein, wie sie am Montag mitteilte.
07.01.2019, 15:00 Uhr
Die Genfer Justiz hat keine Hinweise gefunden, dass FDP-Staatsrat Pierre Maudet eine illegale Telefonüberwachung der Gepäckträger am Genfer Flughafen angeordnet haben soll. (Archivbild)
Nachrichtendienst
Nachrichtendienstchef zieht 100-Tage-Bilanz
Russland hat aus Sicht der Schweizer Behörden mit Spionage-Aktionen eine rote Linie überschritten. Das sagen Verteidigungsminister Guy Parmelin und Nachrichtendienstchef Jean-Philippe Gaudin. Sie hätten aber eine diskretere Reaktion bevorzugt.
14.04.2025, 00:59 Uhr
Der neue Nachrichtendienstchef Jean-Philippe Gaudin zieht nach 100 Tagen im Amt eine erste Bilanz - und sendet eine Botschaft an Russland.
Grünen-Politiker Balthasar Glättli fordert mehr Transparenz beim Geheimdienst
«Eine neue Dimension des Schnüffelstaats»
Der wachsende Fichenberg und rekordhohe Informationsaustausch macht Grünen-Fraktionschef Balthasar Glättli (45, ZH) Sorgen. Im BLICK-Interview fordert der Geheimdienst-Kritiker mehr Transparenz beim Nachrichtendienst des Bundes.
13.04.2025, 08:26 Uhr
Balthasar Glättli (Grüne/ZH) stellte sich im Nationalrat gegen eine weitere Beteiligung der Schweiz am Schutz der EU-Aussengrenzen. Für ihn ist die «Festung Europa» nicht die Lösung. Der Rat stimmte der Schweizer Beteiligung aber zu. (Archivbild)
Brisante Pläne des Ständerats
Sozial-Detektive sollen Betrüger mit GPS orten dürfen
Unfallopfer, Arbeitslose oder IV-Bezüger: Achtung! Die Sozial- und Gesundheitskommission des Ständerats will, dass Sozialversicherer bei Verdacht auf Sozialmissbrauch einfacher überwachen dürfen als Strafverfolger oder Nachrichtendienstler.
26.04.2025, 13:49 Uhr
Freie Bahn für Versicherungsdetektive
Noch nicht mal in Kraft und schon fehlerhaft
Nachrichtendienst-Gesetz muss überarbeitet werden
Staatsgefährdende Organisationen können auch zukünftig nicht verboten werden. Grund dafür ist ein Fehler im neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG).
04.06.2025, 03:19 Uhr
Die Gruppierung «Lies!» verteilt im öffentlichen Raum Korane. Dies wird nicht überall gern gesehen. Der Nachrichtendienst des Bundes hält ein Verbot der Verteilaktionen nicht für sinnvoll. (Archivbild aus  Deutschland)
Nach G-20-Krawallen fordern auch Schweizer Politiker
Mehr Mittel gegen linksextreme Gewalt
Schweizer Linksextreme wüteten in Hamburg. Nun fordern Politiker auch Konsequenzen in der Schweiz, um die Bevölkerung vor gewaltbereiten Chaoten zu schützen.
25.04.2025, 19:40 Uhr
Mehr Mittel gegen linksextreme Gewalt
Verordnung zum neuen Nachrichtendienstgesetz geht zu weit
Harte Kritik an Schnüffel-Bundesrat
Die Verordnung des Bundesrates über das Nachrichtendienstgesetz stösst auf Widerstand. Kritisiert werden unter anderem die Artikel über die Verlängerung der Schutzfrist und die Löschung von Daten. Auch die Geheimdienstaufsicht verlangt Änderungen.
04.06.2025, 04:28 Uhr
Harte Kritik an Schnüffel-Bundesrat
Geheimniskrämerei beim Nachrichtendienst
Bundesrat will Akten 30 Jahre länger geheim halten
Daten und Akten des Nachrichtendienstes werden 50 Jahre im Bundesarchiv aufbewahrt – bis jetzt: Bisher unbemerkt von der Bevölkerung will der Bundesrat die Frist jetzt um 30 Jahre verlängern.
04.06.2025, 09:23 Uhr
Auch Akten über die Beziehungen zwischen dem Schweizer Nachrichtendienst und dem Apartheid-Regime in Südafrika sollen 30 Jahre länger im Bundesarchiv geheim gehalten werden. (Symbolbild)