Nach vorläufigem Verkaufsverbot
Frankreich akzeptiert Apple-Update für iPhone 12

Nach vorläufigem Verkaufsverbot und einer Rückruf-Drohung für das iPhone 12 in Frankreich hat die nationale Aufsichtsbehörde die von Apple angekündigte Anpassung der Software für gut befunden.
Publiziert: 29.09.2023 um 15:10 Uhr
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Aktualisiert: 29.09.2023 um 21:54 Uhr
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Ein Rückruf des Apple-Modells iPhone 12 in Frankreich scheint nun wieder vom Tisch - im Bild Apple-CEO Tim Cook bei der Präsentation im Jahr 2020. (Archiv)

Damit werde die von der Behörde ermittelte Überschreitung von Grenzwerten für elektromagnetische Strahlung behoben, teilte die Agence nationale des fréquences (ANFR) am Freitag in Paris mit.

Daher liegt es nun an Apple, das Software-Update allen Nutzern des iPhone 12 zugänglich zu machen, um die Geräte mit den französischen Normen in Einklang zu bringen.

Die Behörde hatte vor gut zwei Wochen angeordnet, die Geräte des drei Jahre alten Modells aus dem Verkauf zu nehmen. Wenn Apple die Werte nicht «so schnell wie möglich» mit einem Update korrigiere, müssten auch die in Frankreich im Umlauf befindlichen Geräte zurückgerufen werden. Nun erklärte die Behörde, mit der Verbreitung des Updates könne das Vermarktungsverbot für das iPhone 12 aufgehoben werden.

Apple hatte für die Überschreitung der Grenzwerte ein «spezielles Testprotokoll» der Aufsicht verantwortlich gemacht. Das Update soll laut Apple nun diese Testmethode berücksichtigen und sei nicht von Sicherheitsbedenken ausgelöst worden. International sei anerkannt, dass das iPhone 12 alle Grenzwerte erfülle.

(SDA)

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