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Zwischen Wohlfühloase und Unbehagen
So denkt die Leserschaft übers Nacktsein

Nacktsein – für viele ein Tabu, für andere pure Entspannung. Blick-Leser teilen ihre persönlichen Ansichten und Wünsche nach einer toleranteren Gesellschaft.
Publiziert: 11.06.2024 um 18:00 Uhr
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Für einige Menschen ist es ein absolutes Tabu, für andere eine magische Wohlfühloase: das Nacktsein. Um ein bisschen Licht ins Thema zu bringen, haben wir mit der Blick-Community eine offene Diskussion gestartet. Ist nackt sein überhaupt ein Tabu? Wird es von der Gesellschaft schnell sexualisiert oder ist es einfach das Natürlichste der Welt?

Ein Blick in die Kommentarspalte zeigt: Die Leserinnen und Leser zeigen sich sehr offen, wenns ums «Unbedeckte» geht. Wir haben ein paar Stimmen für dich zusammengefasst.

Das meint die Community

Nackt sein – peinlich oder purer Komfort? Für Leser Heinz ist es purer Komfort. «Ich bin sehr gerne und oft nackt», schreibt er. «Zu Hause immer und gerne auch in der Natur. Ich mache nur FKK-Ferien», doppelt er nach. Er wünscht sich eine Gesellschaft, die toleranter ist. Und auch Leser Thom ist gerne ohne Kleidung unterwegs. Für ihn ist das Nacktsein ein Gefühl von Freiheit. «Das ist ein Gefühl von Feierabend und erholen vom Alltag. Wenn ich nackt bin, kann alles um mich herum ausgeschaltet werden. Ich weiss, dass jetzt die Zeit gekommen ist, für mich da sein zu können», fügt er hinzu.

Leser Max M. nennt das Nacktsein sogar «das maximale Wohlfühlerlebnis», aber: «Nackt möchte ich nur alleine sein oder mit ganz vertrauten Menschen. Die Ausnahme ist die Sauna, wo nackt sein alltäglich ist.»

Muss enttabuisiert werden

Aber nicht alle in der Community zeigen sich gerne freizügig. Eine anonyme Leserin schreibt, dass sie nicht gerne nackt sei. «Mein Mann kann mich schon nackt sehen», ergänzt sie noch. Unwohl fühlt sich auch Megi, wenn sie ganz nackt ist. «Ansonsten finde ich es voll daneben und unhygienisch – mindestens Unterwäsche und BH gehören zum Minimum», findet sie.

Und Leser Stefano M. findet das Nacktsein zwar völlig natürlich – erkennt aber auch das Tabu darin. «Wir sollten daran arbeiten, das Tabu aufzulösen, was gar nicht so einfach ist. Dass jeder sofort ein Bild knipsen kann, macht es selbstverständlich nicht einfacher.»

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