Eigentlich läuft bei Brack alles wie am Schnürchen. Doch wenige Wochen vor den Osterfeiertagen herrscht zwischen dem Lager in Willisau (LU) und dem Firmenhauptquartier in Mägenwil (AG) plötzlich Ausnahmezustand. Die Marketingabteilung hat schlicht vergessen, den Osterhasen zu buchen. «Das ist wirklich saublöd gelaufen und darf eigentlich nicht passieren», sagt Brack.Alltron-CMCO Roman Reichelt. «Jetzt müssen wir halt improvisieren.»
Die rettende Idee der Unternehmensleitung? «Blacky», die schwarze Samtpfote, die normalerweise eher für die nächtliche Überwachung des Lagers zuständig oder für lange Nickerchen in Vorstandsbüros bekannt ist, wird zur Interims-Osterkatze befördert.
Es ist nicht der erste grosse Auftritt des Büsis. Vergangenen November sorgte «Blacky» für Schlagzeilen, als sie kurz vor dem Black Friday das Lager auf den Kopf gestellt und prompt einen nächtlichen Alarm ausgelöst hatte. Seither ist die eigenwillige Lady nicht mehr aus den Lagerhallen wegzudenken und sorgt dafür, dass die Mitarbeitenden zwischen Regalen und Päckli-Paletten immer auf Trab bleiben.
Samtpfote statt Löffelohr
Nun also folgt die Beförderung zur Osterchefin. Doch sind Katzen im Grunde ihres Herzens überhaupt grosszügige Wesen, die gerne Gaben verteilen? «Katzen sind ursprünglich Einzelgängertiere, obwohl die Mehrheit von ihnen heute sozial aufwachsen», erklärt der bekannteste Experte für Hauskatzen in der Schweiz, Dr. Dennis C. Turner. «Allerdings verteilen die wenigsten Katzen gerne Gaben, höchstens ihre Nähe und Liebe zum Menschen», so der Verhaltensbiologe und ehemalige Privatdozent an der Uni Zürich weiter.
Auch beim Thema Fortbewegung stösst die Umschulung an biologische Grenzen. Kann «Blacky» für die Tarnung rein theoretisch hoppeln? Turner ist skeptisch. «Katzen springen im letzten Moment auf ihr Beutetier. Ich habe schon beobachtet, dass eine Katze zweimal hintereinander springt, wenn die Beute entwichen ist, doch das ist äusserst selten.» Sein knallhartes Urteil: «Hoppeln ist eher unnatürlich für eine Katze.»
Was qualifiziert «Blacky» also überhaupt für den Job, ausser dass sie im Lager wohnt? Laut Turner ist es vor allem der Kuschelfaktor: «Was beide Tiere verbindet, ist eigentlich nur der Fakt, dass sie Säugetiere sind. Beide sind hübsch, mit weichem Fell, und man möchte sie gerne streicheln.»
Doch Vorsicht: Während der Hase beim ersten Anzeichen von Stress das Weite sucht, bleibt die Katze cool. «Der Hase ist ein Fluchttier, und das muss man respektieren», so Turner. Und «Blacky» sieht auch eher grummelig aus und ist nicht gerade auf der Suche nach Streicheleinheiten.
Brack ist der grösste, unabhängige Onlinehändler der Schweiz – und bietet mehr als 250'000 Produkte in Kategorien wie IT & Multimedia, Haushalt & Wohnen, Spielwaren und mehr an. Die Firma wurde 1994 von dem bekannten Schweizer Unternehmer Roland Brack gegründet und zeichnet sich durch kompetitive Preise, schnelle Lieferung und eine hochmoderne Logistik aus.
Brack ist der grösste, unabhängige Onlinehändler der Schweiz – und bietet mehr als 250'000 Produkte in Kategorien wie IT & Multimedia, Haushalt & Wohnen, Spielwaren und mehr an. Die Firma wurde 1994 von dem bekannten Schweizer Unternehmer Roland Brack gegründet und zeichnet sich durch kompetitive Preise, schnelle Lieferung und eine hochmoderne Logistik aus.
Ein strategischer Vorteil bleibt; der Frühling spielt der neuen Osterchefin in die Pfoten: Da Katzen ihre Jagdaktivität bei Wärme gerne in die kühleren Dämmerungsstunden verschieben, ist «Blacky» genau dann hellwach, wenn die Osterschnäppchen verpackt werden müssen.
«Klar, ein Hase wäre traditioneller, aber ‹Blacky› kennt hier jedes Regal», so Roman Reichelt. «Während der echte Osterhase noch an einem Rüebli knabbert, wird unser Büsi zum Model und spürt für unsere Kundinnen und Kunden die besten Superdeals auf.»
Naschverbot für «Blacky»
Und der Profi-Tipp vom Experten für den ersten Arbeitstag in der neuen Rolle als Osterhasenersatz? «Den Tag nehmen, wie er kommt, und komische Bemerkungen nicht allzu ernst nehmen!», rät Turner. Kundinnen und Kunden müssen übrigens keine Angst haben, dass «Blacky» sich heimlich an den bestellten Schoggihasen vergreift. Erstens ist Schokolade für Katzen hochgiftig, und zweitens besitzen sie keine Geschmacksrezeptoren für Süsses.
Wenn «Blacky» also mit ihrer gewohnten Arroganz und Eleganz durch die Regale patrouilliert, wird niemand den Osterhasen vermissen. Wer braucht schon Löffelohren, wenn man eine Samtpfote mit echtem Charakter hat?
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
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