Darum gehts
- Toyota RAV4 überholt Ford F-150 als meistverkauftes Auto in den USA
- Japanische Autos dominieren die Top 10 der US-Bestsellerliste 2024
- Toyota verkaufte vom RAV4 über 475'000 Einheiten, Ford vom F-150 «nur» 460'915
So hatte sich US-Präsident Donald Trump (78) den Start in seine zweite Amtszeit bestimmt nicht vorgestellt: Erstmals seit sage und schreibe 43 Jahren steht der Ford F-150 nicht mehr an der Spitze der meistverkauften Autos der USA. Nach Daten des Analyse-Unternehmens Jato Dynamics musste sich das Pick-up-Urgestein und Inbegriff des American way of drive 2024 einem Widersacher geschlagen geben. Doppelt bitter für den «America first»-Präsidenten: Auf den Thron fuhr nicht etwa ein ähnlich muskulös-pompöser US-Rivale, sondern ein japanischer Kompakt-SUV.
Der weit über sechs Meter lange Full-Size-Truck F-150, der seit Ende 2023 auch in Europa als elektrische «Lightning»-Version offiziell angeboten wird, verkaufte sich mit fast 461'000 Neuzulassungen zwar immer noch prächtig. Trotzdem wurde er vom Toyota RAV4 mit über 475'000 Verkäufen deutlich überholt – der 4,60 Meter lange SUV ist seit Jahren Toyotas absoluter Weltbestseller. Der japanische Autoriese stellt mit den Limousinen Camry und Corolla (Platz 6 und 7) noch zwei weitere Fahrzeuge in den US-Top-10. Honda mit dem RAV4-Konkurrenten CR-V (3) und der Limousine Civic (9) sowie Nissan mit dem X-Trail-Zwilling Rogue (8) sorgen gar dafür, dass 2024 mehr japanische als amerikanische Autos in den Top 10 der US-Bestsellerliste stehen.
Top 10 Autoverkäufe USA 2024
| Rang | Modell | Anzahl |
| 1 | Toyota RAV4 | 475'193 |
| 2 | Ford F-150 | 460'915 |
| 3 | Honda CR-V | 402'791 |
| 4 | Tesla Model Y | 372'613 |
| 5 | Chevrolet Silverado 1500 | 344'022 |
| 6 | Toyota Camry | 309'875 |
| 7 | Toyota Corolla | 283'098 |
| 8 | Nissan Rogue | 245'724 |
| 9 | Honda Civic | 242'005 |
| 10 | GMC Sierra 1500 | 216'248 |
Die Gründe für die Wachablösung an der Spitze der US-Autocharts sind vielfältig. Zum einen werden kompaktere Pick-up-Modelle wie etwa der Ford Ranger auch in den USA immer beliebter – und graben so auch intern dem Pick-up-König das Fahrwasser ab. Zum anderen kämpfte Ford 2024 mit Zuliefererschwierigkeiten und Qualitätsproblemen, was zu kurzfristigen Produktions- und Auslieferungsstopps führte. Und auch die für das Modelljahr 2024 durchgeführte Preiserhöhung des F-150 von bis zu 10 Prozent dürfte ihr Übriges beigetragen haben.
Allerdings hat Fords Pick-up-Urgestein gute Chancen, dieses Jahr wieder an die Spitze zurückzukehren: Rund die Hälfte der 2024 verkauften RAV4 mussten die US-Toyota-Händler aus dem kanadischen Werk in Woodstock bzw. dem japanischen Werk in Nagakusa beziehen – angesichts der von Trump angedrohten Import-Zölle könnte sich das Blatt also bald wieder erneut zugunsten von Ford wenden. Und einen Titel darf der F-150 weiterhin mit Stolz tragen: Seit 47 Jahren ist er das meistverkaufte Fahrzeug im Pick-up-Segment – und dürfte es wohl auch noch eine Weile bleiben.
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