Elektrogeflüster Folge 22: Bidirektionales Laden
Wie E-Autos bald für Stabilität im Stromnetz sorgen könnten

Reto Baschera von Energie 360° sagt, warum das E-Auto bald nicht nur unsere Kaffeemaschinen betreiben könnte.
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Das Eigenheim zuverlässig über bidirektionales Laden mit Strom versorgen, laut Reto Baschera müssen wir darauf nicht mehr lange warten.
Foto: IMAGO/Pond5 Images
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Andreas Engel und Wilma Fasola
Handelszeitung

Im Podcast «Elektrogeflüster» dreht sich alles um die neue Realität auf unseren Strassen. Die Hosts Andreas Engel und Wilma Fasola diskutieren über Reichweitenangst, Ladefrust und die neuesten Trends der Branche. In dieser Folge zu Gast: Reto Baschera, Leiter der Mobilitätsgruppe beim Schweizer Energie- und E-Mobilitätsunternehmen Energie 360°.

Das bietet Folge Nr. 22

Das Auto nicht bloss als reines Fortbewegungsmittel, sondern als gigantische, fahrbare Powerbank nutzen: bei den steigenden Energiepreisen eine geniale Vorstellung! Und heute auch kein Wunschdenken mehr. Das Zauberwort heisst bidirektionales Laden. Dank der neuen Technologie fliesst der Strom nicht mehr nur ins Auto hinein, sondern bei Bedarf auch wieder heraus – zurück ins Haus oder sogar ins öffentliche Stromnetz. Im Gespräch mit den Hosts zeigt Reto Baschera auf, warum das für Besitzer eines Einfamilienhauses mit Photovoltaikanlage bereits jetzt ein echter Gamechanger ist. Denn tagsüber wird der gratis produzierte Sonnenstrom im Auto zwischengespeichert, um abends den Fernseher oder die Heizung zu betreiben. Mit einer Batteriekapazität von 50 bis teils über 100 Kilowattstunden kann ein modernes E-Auto dabei ein durchschnittliches Haus problemlos mehrere Tage lang mit Strom versorgen.

Doch während die Technik im Einfamilienhaus bereits heute vor dem Durchbruch steht, warten in Mehrfamilienhäusern und im öffentlichen Netz noch einige Herausforderungen. Von fehlender, einheitlicher Kommunikation zwischen E-Auto und Ladestation bis hin zu kniffligen steuerlichen Fragen gibt es noch einiges zu klären. Warum die Schweiz hier im Vergleich zu den Niederlanden oder Dänemark noch Nachholbedarf hat, weshalb bidirektionale Ladestationen aktuell noch bis zu 8'000 Franken kosten und wie das eigentlich rechtlich ist, wenn man den Strom tagsüber beim Arbeitgeber an der Ladestation bezieht und abends teurer zurück ins Stromnetz speist – um all das gehts in der aktuellen Folge.

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Zu den Hosts

Andreas Engel (41) ist seit 2013 als Mobilitätsjournalist für Blick, Sonntagsblick, die Schweizer Illustrierte und andere Ringier-Titel unterwegs. Im Rahmen seiner Recherchen testet er regelmässig die neuesten E-Auto-Modelle und bezeichnet sich selbst als E-Auto-Enthusiast. 

Wilma Fasola (45) schreibt seit 25 Jahren – heute für die Specials der Handelszeitung. Dass sie Benzin im Blut hat, bewies sie jahrelang als Co-Pilotin bei Oldtimerrallyes und beim Rennlizenz-Lehrgang auf dem Hockenheimring. Als Petrolhead blickt sie teils noch mit einem skeptischen Blick auf die neue elektrische Welt.

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Faszination Sportwagen. Elektrizfiziert.

Manche Momente sind zu intensiv, um sie nur zu beschreiben. Sie wollen erlebt werden. Willkommen zu der Porsche Electric Experience. Hier zählt nur eins: Fühlen, was möglich ist.

Erleben Sie die unmittelbare Kraft, die elektrische Beschleunigung und den puren Fahrspass. Ob im Taycan oder im Macan – unvergessliche Probefahrten warten auf Sie. Abseits der Strecke liefert unser Electric Hub exklusive Inhalte rund um die Zukunft der Porsche E-Performance.

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