Dieselskandal, plötzliches Beschleunigen, brennende Zündschlösser
Die 10 grössten Auto-Rückrufe der Geschichte

Der Dieselskandal zwang VW, weltweit mehrere Millionen Fahrzeuge zurückzurufen. Aber auch wenn der Betrug nicht so schnell vergessen wird – in der Liste der grössten Rückrufe der britischen Leasingfirma OSV reicht es nicht für die Spitze.
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Martin A. Bartholdi

10. Honda, 5,4 Mio. Autos (2014)

Foto: OSV

Die fehlerhaften Airbags von Takata veranlassten Honda zum grössten Rückruf der Firmengeschichte. Von den sich nicht richtig entfaltenden Airbags waren rund 20 verschiedene Modelle betroffen.

9. General Motors, 5,8 Mio. Autos (2014)

Foto: OSV

2014 hatte General Motors (GM) Probleme mit dem Zündschloss. Der Motor konnte während der Fahrt ausgehen, worauf Servolenkung, Bremskraftverstärkung oder die Airbags nicht mehr funktionierten. Das kostete GM schätzungsweise über 4 Milliarden Dollar.

8. General Motors, 5,8 Mio. Autos (1981)

Foto: OSV

Alle Mittelklasse-Modelle von GM, die ab 1979 produziert wurden, hatten Probleme mit den Haltebolzen der Hinterradaufhängung. Das Problem kam erst aufgrund verschiedener Unfallberichte heraus.

7. General Motors, 7,0 Mio. Autos (1971)

Foto: OSV

In den frühen 1970er Jahren hatten verschiedene GM-Modelle plötzlich Beschleunigungsprobleme, weil sich die Motoren bewegten. Zur Behebung musste ein zusätzlicher Befestigungsbolzen den Motor an Ort und Stelle halten. Eine teure Lösung.

6. Toyota, 7,4 Mio. Autos (2012)

Foto: OSV

Sicherheitstechnisch waren die fehlerhaften elektrischen Fensterheber weniger problematisch. Dafür kostete die Fehlerkorrektur Toyota offenbar ein Vermögen. Den genauen Betrag legten die Japaner bis heute nie offen.

5. Ford, 7,9 Mio. Autos (1996)

Foto: OSV

Amerikanische Autohersteller und das Zündschloss scheinen auf Kriegsfuss zu stehen. Schon vor GM hatte auch Ford 1996 Probleme damit. Die fehlerhaften Zündschlösser konnten Feuer im Fahrzeug entfachen!

4. Volkswagen, 8,5 Mio. Autos (2016)

Foto: OSV

Trotz des aufsehenerregenden Dieselskandals kommt VW in diesem Ranking nur auf Platz 4. 8,5 Millionen Fahrzeuge mussten die Wolfsburger wegen der Betrugssoftware für ein Update zurückrufen. Doch für einmal dürfte VW nicht traurig sein, dass es nicht für Platz 1 gereicht hat. Der Skandal kostete bisher rund 17 Milliarden Euro.

3. Toyota, 9,0 Mio. Autos (2009/2010)

Foto: OSV

Der erste Podest-Platz in dieser unrühmlichen Tabelle geht an Toyota. Wegen fehlerhafter Gaspedale konnte es passieren, dass die Autos plötzlich beschleunigten. Da die Japaner das Problem erst falsch diagnostizierten, wurde danach ein zweiter Rückruf nötig.

2. Ford, 15,0 Mio. Autos (1999)

Foto: OSV

Auch beim zweiten grossen Rückruf von Ford konnte an Bord des Fahrzeugs ein Feuer entstehen. Dieses Mal waren fehlerhafte Tempomaten die mögliche Ursache.

1. Ford, 21,0 Mio. Autos (1980)

Foto: OSV

Für Ford wird es gar zu einem unschönen Doppelsieg. Beim bisher grössten Rückruf der Geschichte mussten die Amis 21 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, weil diese drohten, sich selbstständig zu machen. Die Automatik konnte sich im P lösen, worauf das Auto davon rollte. Ford wollte die Besitzer erst mit Aufklebern davor warnen statt die betroffenen Fahrzeuge zurückzurufen.

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