Zahlen von Caritas Schweiz
So viele ukrainische Zivilsten wurden 2025 getötet oder verletzt

2025 forderte in der Ukraine 14'656 zivile Opfer durch russische Angriffe, ein Drittel mehr als 2024. Caritas Schweiz warnt vor einer dramatischen Verschärfung der Krise und fordert mehr humanitäre Hilfe sowie langfristige Unterstützung.
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Russische Angriffe forderten im Jahr 2025 enorm viele zivile ukrainische Opfer.
Foto: imago/Ukrinform

Darum gehts

  • Caritas Schweiz warnt vor verschärfter Notsituation im fünften Kriegsjahr
  • 2025 starben oder wurden 14'656 Zivilpersonen durch russische Angriffe verletzt
  • Bis 2027 erhalten 1300 Vertriebene und 221 Unternehmen 7,5 Millionen Franken
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die Caritas Schweiz rechnet im fünften Kriegsjahr mit einer weiteren Zuspitzung der Notsituation. Neben der akut benötigten Winterhilfe will die humanitäre Organisation auch langfristige Perspektiven schaffen.

Bei russischen Angriffen wurden 2025 14'656 Zivilpersonen verletzt oder getötet – rund ein Drittel mehr als im Vorjahr. Das teilte die Caritas Schweiz am Dienstag an einem Online-Mediengespräch mit.

Caritas leistet Soforthilfe

Auch die Energieinfrastruktur steht unter Beschuss. Bei eisigen Minustemperaturen fehlen fliessendes Wasser und Strom zum Heizen. 10,8 Millionen Menschen brauchen derzeit humanitäre Hilfe, doch nur die Hälfte der Gelder steht laut Caritas bereit.

Täglich leisteten Teams der Caritas vor Ort wichtige Soforthilfe. Doch es brauche auch langfristige Perspektiven, sagte ein Sprecher.

Bis 2027 sollen 1300 Binnenvertriebene und 221 Unternehmen mit Zuschüssen von 7,5 Millionen Franken unterstützt werden. Damit soll der lokale Markt so weit gestärkt werden, dass er auch in Kriegszeiten funktionieren kann.

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