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Weisses Haus postet Schlittenhunde
Gespräche zum Grönland-Streit schon beendet

Dänemarks Aussenminister Lars Løkke Rasmussen traf sich heute in Washington mit US-Vizepräsident J. D. Vance und Aussenminister Marco Rubio. Thema: Trumps Drohung, Grönland zu annektieren. Auch Grönlands Ministerin Vivian Motzfeldt war dabei.
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Donald Trump will, dass Grönland zu den USA gehört.
Foto: AP

Darum gehts

  • Dänemarks Aussenminister traf US-Politiker Mittwoch in Washington wegen Grönland-Streit
  • Trump droht mit Grönland-Annexion, nennt Sicherheitsinteressen als Begründung
  • Grönland hat 57'000 Einwohner, ist autonom, gehört aber zu Dänemark
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
vor 3 Minuten

«Wichtig war es uns, eine Diskussion zu starten»

Rasmussen weiter: «Wichtig war es uns, eine Diskussion zu starten.» Darum sei man nach Washington gekommen. Um ein Zeichen zu setzen und die gute Beziehung zu den USA zu bestärken. Er versteht, dass es Bedenken um die Sicherheit gebe. Er spricht China und Russland an. Trotzdem gibt es Grenzen und die müssten respektiert werden. 

vor 5 Minuten

Arbeitsgruppe soll Kompromiss finden

Ministerin Vivian Motzfeldt ergänzt, dass die Beziehung zwischen den USA und Grönland weiter gestärkt werden soll. Deshalb wird auch eine hochrangige Arbeitsgruppe gebildet, die prüfen soll, inwieweit man zu einem Kompromiss finden kann. 

vor 7 Minuten

Grenzen Grönlands respektieren

Jetzt können einige Fragen gestellt werden. Lars Løkke Rasmussen sagt, dass er Trump schon länger kenne. Er betont, dass der US-Präsident gewisse Dinge anders kommuniziert und verfolgt, als er das machen würde. Im Kalten Krieg waren die USA schon sehr präsent auf Grönland. Inzwischen sind es viel weniger. 

Rasmussen geht auf die lange und gute Beziehung zwischen den USA und Grönland ein. Darum will man auch Gespräche führen. Wichtig dabei aber immer: Die Grenzen Grönlands zu respektieren. 

vor 11 Minuten

«Wir stimmen darüber ein, nicht übereinzustimmen»

«Wir stimmen darüber ein, nicht übereinzustimmen», so Lars Løkke Rasmussen weiter. In den nächsten Wochen werde es weitere Gespräche geben. Dann hat die grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt das Wort. Sie spricht in Grönländisch und spricht damit direkt zu ihrem Volk. Was sie gesagt hat, kann ich an dieser Stelle nicht wiedergeben. 

vor 13 Minuten

«Es war ein konstruktives Gespräch»

Lars Løkke Rasmussen erklärt, dass bei dem Gespräch wichtig war, was Dänemark tun kann, um Grönland beizustehen. Die USA haben ohnehin schon die Zugeständnisse, Grönland für militärische Zwecke zu nutzen, betont Rasmussen. Es sei darum gegangen, einen Kompromiss zu finden. «Es war ein konstruktives Gespräch», so Rasmussen. Trump habe seine Position klar gemacht, aber Dänemark habe eine andere Auffassung. 

vor 15 Minuten

Es geht los

Aussenminister Lars Løkke Rasmussen und die grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt treten vor die Mikrofone. Die Pressekonferenz beginnt. 

vor 20 Minuten

Konferenz verzögert sich

Die Konferenz verzögert sich. Um 20 Uhr soll es aber wirklich losgehen. 

vor 20 Minuten

Deutschland schickt Soldaten nach Grönland

Kurz vor Beginn der Pressekonferenz erreicht uns eine Nachricht aus Deutschland: Berlin hat angesichts der Spannungen um Grönland beschlossen, Soldaten nach Grönland zu schicken. Dies berichtet «Bild». Zunächst soll ein Vorabtrupp geschickt werden. Das deutsche Verteidigungsministerium hat sich noch nicht konkret zu den Plänen geäussert. 

Aber: Bereits diese Woche soll ein erstes Team auf die nordatlantische Insel verlegt werden. 

vor 57 Minuten

Wird Grönland Teil der USA?

Nach dem Gespräch zwischen den USA, Dänemark und Grönland soll es um circa 19.30 Uhr eine Pressekonferenz geben. Blick wird an dieser Stelle live darüber berichten. 

Ende des Livetickers

Im Streit um US-Ansprüche auf Grönland traf sich der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen an diesem Mittwoch in Washington mit US-Vizepräsident J. D. Vance und US-Aussenminister Marco Rubio.

An dem Treffen war auch die für Aussenpolitik zuständige grönländische Ministerin Vivian Motzfeldt dabei.

Vance nahm auf eigenen Wunsch an dem Treffen im Weissen Haus teil, so der dänische Aussenminister nach einer Sitzung des auswärtigen Ausschusses in Kopenhagen. Man wollte die Situation in einem Rahmen erörtern, in dem man sich in die Augen schauen könne. 

Weisses Haus veröffentlicht Husky-Bild

Die Gespräche dauerten aber nicht lange. Nach nicht mal einer Stunde verliessen Lars Løkke Rasmussen und Vivian Motzfeldt das Gebäude, in dem das Treffen stattfand. Es soll später eine Pressekonferenz geben. Die genaue Uhrzeit ist noch nicht klar. Blick wird die Konferenz live tickern. Kurz vor der Medienkonferenz berichtet «Bild», dass Deutschland aufgrund der Trump-Drohungen beschlossen hat, Soldaten nach Grönland zu schicken. 

Gleichzeitig veröffentlichte das Weisse Haus auf X ein Bild, das klar macht, welche Haltung die USA haben. Grönland müsse sich entscheiden. Der Weg führt entweder zu den USA oder Richtung China und Russland. 

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Auch das EU-Parlament äusserte sich am Mittwochabend: Die Äusserungen Trumps über Grönland seien «inakzeptabel». Die US-Erklärungen hätten keinen Platz in den Beziehungen zwischen demokratischen Partnern und würden unter anderem das Völkerrecht eklatant herausfordern, heisst es in einer Stellungnahme am Abend.

EU-Parlament reagiert pointiert

«Jeder Versuch, die Souveränität und die territoriale Integrität Dänemarks und Grönlands zu untergraben, verstösst gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen», teilte das EU-Parlament mit.

Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social einen US-Anspruch auf Grönland bekräftigt. Alles andere als Grönland in der Hand der Vereinigten Staaten sei «inakzeptabel», schrieb Trump. Durch die Zugehörigkeit zum Königreich Dänemark zählt Grönland zur Nato und ist damit Bündnispartner der USA.

«Wir sprechen über Erwerb, nicht über eine Pacht»

Zuvor hatte es einen tagelangen verbalen Schlagabtausch zwischen unter anderem US-Präsident Donald Trump und dänischen Politikern wie Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in der Angelegenheit gegeben. Trump will Grönland den USA einverleiben.

Dänemark und Grönland hatten daraufhin um das Gespräch gebeten. Grönland mit seinen rund 57'000 Einwohnern ist weitgehend autonom, gehört aber offiziell zum Königreich Dänemark.

US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Tagen erneut mit der Annexion Grönlands gedroht und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen begründet. Jüngst machte er klar, dass es ihm um langfristigen Besitz von Grönland geht. «Wir sprechen über Erwerb, nicht über eine Pacht», sagte er.

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