Darum gehts
- USA verlegen Personal aus Nahost-Stützpunkten wegen regionaler Spannungen, laut Reuters
- Proteste in Iran seit Dezember gegen Wirtschaftslage, mindestens zwölf Tote
- 2022 Iran-Aufstand: Hunderte Tote, Tausende Inhaftierte, mehrere Hinrichtungen
«Die USA ziehen vorsorglich Personal von wichtigen US-Stützpunkten im Nahen Osten ab, angesichts der erhöhten regionalen Spannungen, wie ein US-Beamter gegenüber Reuters erklärte.» Das schreibt der Reuters-Reporter Phil Stewart auf X. Ob das stimmt, ist bislang unklar. Das Weisse Haus hat sich bisher nicht dazu geäussert.
Seit Ende Dezember demonstrieren zahlreiche Menschen in mehreren Städten des 86-Millionen-Einwohner-Landes Iran gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte Wirtschaftslage. Dabei wurden mindestens zwölf Menschen getötet.
Das Ausmass der Proteste erreichte bisher nicht das der Massendemonstrationen von 2022, die durch den Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini in Polizeigewahrsam ausgelöst worden waren. Während jener Proteste waren hunderte Menschen, darunter dutzende Sicherheitskräfte, getötet worden. Tausende Menschen wurden inhaftiert. Mehrere der Festgenommenen wurden hingerichtet.