Wegen Aussenpolitik
Kremlchef Putin erhält Solidaritätsbekundung von Xi Jinping

Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Videogespräch mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping Rückendeckung für seine Aussenpolitik erhalten.
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ARCHIV - Wladimir Putin neben Xi Jinping und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un (von links) im September 2025 in Peking. Foto: Sergei Bobylev/TASS via ZUMA Press/dpa/Archivbild
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Beide Länder seien ein stabilisierender Faktor in der internationalen Politik und «demonstrieren Entschlossenheit» bei der Sicherung von Gerechtigkeit und der Wahrung der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs, sagte Xi russischen Nachrichtenagenturen zufolge.

Demnach ist zuletzt der Sekretär des russischen nationalen Sicherheitsrates, Sergej Schoigu, zu einem «Uhrenvergleich» nach Peking gereist. Schoigu, der als Verteidigungsminister auch jahrelang für den Krieg in der Ukraine verantwortlich war, habe den chinesischen Aussenminister Wang Yi über die aktuellen Entwicklungen in Kenntnis gesetzt, teilte Xi mit.

Putin selbst erinnerte an die guten bilateralen Beziehungen zwischen Moskau und Peking und den sich stetig entwickelnden Handel. Russland sei der wichtigste Energielieferant Chinas. Das Handelsvolumen beider Länder liege stabil über 200 Milliarden US-Dollar, sagte Putin.

Putin war zuletzt im September 2025 in Peking. Er nahm an der Seite Xis an der Militärparade zum 80. Jubiläum des Endes des Zweiten Weltkriegs in Asien teil. Einen Videocall hatten die beiden Staatschefs zuletzt vor knapp einem Jahr. Parallel zu dem nun stattfindenden Gespräch sind in Abu Dhabi weitere Verhandlungen zur Beendigung des von Putin im Februar 2022 gestarteten Kriegs in der Ukraine angelaufen.

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