Darum gehts
- Irans Aussenminister trifft US-Sondergesandten Steve Witkoff nach eigenen Angaben am Donnerstag in Genf zu Gesprächen
- Araghtschi betont Diplomatie als einzigen Weg zur Lösung von Konflikten
- Araghtschi, 63, und Witkoff, 68, führen Verhandlungen zu Atomprogramm
Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi (63) erklärte am Donnerstag in einem Interview mit dem US-Sender CBS, er werde sich voraussichtlich am Donnerstag mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff (68) in Genf treffen. «Diplomatie ist der einzige Weg, um Amerikas Bedenken hinsichtlich des iranischen Atomprogramms auszuräumen. Wenn sie eine Lösung für Irans friedliches Atomprogramm finden wollen, führt kein Weg über die Diplomatie», sagte Araghtschi weiter.
Aus seiner Sicht bestehe keine Notwendigkeit für einen Einsatz des US-Militärs im Iran. «Diese Aktion wird uns nicht einschüchtern», versicherte Teherans oberster Diplomat. Eine Einigung mit Washington sei in greifbarer Nähe. Ein hochrangiger US-Beamter bestätigte dem gut vernetzten Axios-Journalisten Barak Ravid (45) zudem, dass die Gespräche mit dem Iran am Donnerstag in Genf stattfinden.