Zoey Pereira (†3) musste qualvoll sterben, weil ihr Vater durchdrehte. Martin Pereira (39) sperrte seine Tochter in New York auf den Rücksitz eines Audi A6, zündete das Fahrzeug an und sprintete davon. Zoey verbrannte auf dem Rücksitz, ohne sich wehren zu können.
Die Mutter Cherone Coleman (36) sagte nach dem tragischen Tod ihrer Tochter zu «Daily News»: «Sie war perfekt, liebevoll und hat immer gelacht. Zoey war mein einziges Kind. Ich hätte nie gedacht, dass er unserer Tochter wehtun würde.»
Pereira durfte Tochter nur am Wochenende sehen
Kurz bevor die Dreijährige verbrannte, habe der Vater die Mutter angerufen. Wie Coleman erzählt, habe er unter anderem zu ihr gesagt: «Du wirst deine Tochter nie wieder sehen.»
Die Eltern des Mädchens seien zuvor in einen Sorgerechtsstreit verwickelt gewesen, wie die Mutter angibt. Der Richter hatte beschlossen, dass Pereira seine Tochter jeweils nur noch am Wochenende sehen dürfe. Coleman versuchte zwar die Besuchsvereinbarung zu ändern, jedoch erfolglos.
Wie die örtliche Polizei mitteilt, seien die Hintertüren des Autos geschlossen gewesen und durch die Hitze der Flammen sei der Türgriff geschmolzen. Die Feuerwehrleute konnten die Türe schliesslich öffnen, aber nur noch den verkohlten Körper des Mädchens bergen.
Vater erlitt Verbrennungen
Die Polizisten konnten Pereira kurz darauf in der Nähe des brennenden Auto festnehmen. Durch die Flammen erlitt er selber Verbrennungen des zweiten und dritten Grades und wurde im Spital behandelt.
Eine Tante von Zoey sagte zur «New York Post»: «Er ist nicht einmal ein Mensch, er ist ein Tier. Ich hoffe, er stirbt.» (frk)