Wieder einmal sorgt US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. (72) für Aufsehen. In einem Podcast-Interview mit dem US-Komiker Theo Von (45) sprach Kennedy Jr. über seine Arbeit im US-Gesundheitsministerium und seine Zeit als Anwalt. Dabei kam er auch darauf zu sprechen, wie sich die beiden kennengelernt hatten.
Vor der Covid-Pandemie sollen sich Kennedy Jr. und Von bei Treffen einer Sucht-Selbsthilfegruppe kennengelernt haben. Nach eigener Aussage sei der US-Gesundheitsminister seit 40 Jahren clean. Doch zuvor soll seine Drogen-Sucht exzessive Ausmasse gehabt haben. «Ich habe keine Angst vor Keimen, ich habe früher Kokain von Toilettensitzen geschnupft», sagte er im Gespräch mit Von.
Drogenkonsum öffentlich bekannt gemacht
Diese Aussage tätigte er bereits während der Treffen in der Selbsthilfegruppe, erzählt er weiter. Während der Covid-Pandemie habe er nämlich eine «Piratengruppe» gegründet, die sich trotz Covid-Auflagen weiterhin getroffen habe. Hier sei auch sein Koks-Geständnis gefallen. «Wenn ich die Sucht nicht behandeln lasse, was für mich bedeutet, jeden Tag zu Besprechungen zu gehen, ist das einfach schlecht für mein Leben», legte er weiter dar.
Seinen Drogenkonsum hatte Kennedy Jr. bereits öffentlich bekannt gemacht. Mit 29 Jahren wurde er wegen Heroinbesitzes verhaftet, gab zu 14 Jahre lang heroinabhängig gewesen zu sein. Im Januar 2025 nominierte US-Präsident Donald Trump den 72-Jährigen für den Posten des Gesundheitsministers. Immer wieder sorgte er mit umstrittenen Theorien und Positionen für Aufsehen, etwa mit der Behauptung, Impfungen würden Autismus auslösen.