«TrumpRx»
Trump startet Regierungsportal für günstigere Medikamente

Trump hat eine neue Webseite namens «TrumpRx» gestartet – für günstigere Medikamente. Nutzer können Coupons für Rabatte herunterladen oder direkt bei Herstellern kaufen. Auch Abnehmspritzen sollen günstiger sein.
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Medikamente sind in den USA oft teuer. Präsident Donald Trump will das ändern und bringt dafür eine neue Regierungswebseite ins Spiel.
Foto: AARON SCHWARTZ / POOL

Darum gehts

  • Donald Trump lanciert «TrumpRx»-Portal, um Medikamente in den USA zu verbilligen
  • Plattform bietet Rabatte über Coupons oder Herstellerdirektkauf, verkauft aber nichts direkt
  • Zum Start sind 40 Medikamente gelistet, darunter bekannte Abnehmspritzen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

US-Präsident Donald Trump (79) hat am Donnerstag in Washington den Start eines nach ihm benannten Internetportals verkündet, über das Amerikanerinnen und Amerikaner günstiger an Medikamente gelangen sollen. Die Regierungswebseite namens «TrumpRx» verkauft die Medikamente nicht selbst.

Stattdessen kann man dort nach verschreibungspflichtige Arzneien suchen. Sind sie auf der Webseite gelistet, bekommt man angezeigt, wie viel man beim Kauf angeblich sparen könnte. Um diesen Preis zu erhalten, kann man sich dann etwa einen Coupon herunterladen und diesen bei kooperierenden Apotheken einreichen. Alternativ verweist das Portal auf einen Direktkauf bei den Herstellern.

«Dutzende der am häufigsten genutzten verschreibungspflichtigen Medikamente werden für alle Verbraucher über eine neue Webseite zu drastischen Preisnachlässen erhältlich sein», sagte Trump zum Start des Portals. Zu diesem Zeitpunkt waren dort nach Angaben des Weissen Hauses 40 Produkte gelistet – darunter Abnehmspritzen. Ob und in welchem Umfang Amerikaner dadurch in ihrem Alltag tatsächlich Geld sparen werden, ist allerdings unklar.

Deals mit Pharma

Die USA gelten bei vielen Medikamenten als einer der teuersten Märkte der Welt. Länder in Europa oder Asien verhandeln meist zentrale Höchstpreise und regulieren die Pharmaindustrie stärker. In den USA wird seit längerem über die gestiegenen Lebenshaltungskosten diskutiert, die hohen Arzneimittelpreise sind dabei einer von vielen Aspekten. Trump sieht sich dabei mit der Kritik konfrontiert, er würde sich zu viel um aussenpolitische Angelegenheiten kümmern und darüber die eigentlichen Sorgen der Menschen im Land vernachlässigen.

Der Republikaner will die Medikamentenpreise in den USA seit längerem senken und setzt dafür auch auf Vereinbarungen mit Pharmakonzernen. Eine Reihe von ihnen hatte bereits angekündigt, Arzneien mit Rabatt über die Plattform anzubieten.

Wie viele Patienten durch die Nutzung des Portals tatsächlich Geld sparen werden, ist unklar. 

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