Hätte sie dieses Video bloss für sich behalten! Kai Trump (18) hat wegen eines Einkaufs bei ihren Followern für grossen Unmut gesorgt. Die Enkelin von US-Präsident Donald Trump (79) postete kürzlich ein Video aus einer Erewhon-Filiale, einer Luxus-Supermarkt-Kette in den USA.
In dem Video nimmt sie ihre rund 1,5 Millionen Youtube-Abonnenten mit auf Einkaufstour. «Falls ihr Erewhon nicht kennt – das ist so ziemlich der teuerste Supermarkt. Alles ist verrückt teuer», sagt Kai Trump gleich am Anfang ihrer Tour. Datteln für 13 Dollar? Kein Problem! Aminosäure-Tabletten für 37 Dollar? Geschenkt!
«Ich gebe nicht viel Geld aus»
Einige der Produkte klingen sogar so abenteuerlich, dass die 18-Jährige sichtlich Probleme mit der Aussprache hat. In den Warenkorb kommen sie trotzdem. Und weiter gehts! Schon einmal 60 Dollar (umgerechnet rund 47 Franken) für eine Duftkerze ausgegeben? Bei Erewhon ist das möglich.
«Ich gebe nicht viel Geld aus», sagt Kai Trump in ihrem Video. Ihr noch nahezu leerer Warenkorb liegt da aber laut eigener Aussage bereits bei über 100 Dollar. Dabei hat ihre Einkaufstour gerade erst begonnen. Begleitet wird sie übrigens von Agenten des Secret Service.
Weiter gehts mit Lavendel-Limonade für zehn Dollar. «Das klingt gut», so die Trump-Enkelin. Die Pullover und die Yogamatten von Erewhon sind ihr aber dann doch zu teuer. «165 Dollar in einem Supermarkt? Mit dem Zeug muss ich Insolvenz anmelden.»
Anschliessend testet die 18-Jährige im Hotel noch ihren Einkauf, der in Summe 233 Dollar (rund 181 Franken) gekostet hat. Immerhin ist da auch schon der «Hailey Bieber Smoothie» für 21 Dollar mit eingerechnet.
«Toll, dass meine Steuern dafür verwendet werden»
Vielen ihrer Abonnenten gefällt das Video. Dieses hat bereits mehr als 14'000 «Gefällt mir»-Angaben auf Youtube gesammelt. In den Kommentaren machen einige Nutzer aber ihrem Ärger Luft. «Es ist wirklich schade, dass sie die sichtbaren ‹Gefällt mir nicht›-Angaben entfernt haben», schreibt ein Nutzer. «Du und Barron solltet jetzt im Iran sein», schreibt ein anderer. Wiederum ein anderer sagt, er selbst habe nicht einmal eine Krankenversicherung.
Nicht nur der teure Einkauf scheint den Leuten übel aufzustossen, sondern auch der Einsatz des Secret Service. «Ich finde es toll, dass meine Steuern dafür verwendet werden und nicht für Schulessen», schreibt ein Nutzer dazu. Ein anderer meint: «Der Titel ist vielleicht das geschmackloseste, was ich je gelesen habe.» Ach ja, Kai Trump gab ihrem Video folgenden Titel: «Ich brachte meinen Secret Service zu Erewhon.»