Der Anteil der Photovoltaikanlagen an der inländischen Stromproduktion stieg auf 18 Prozent, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) am Montag mitteilte. Damit überholte Photovoltaik erstmals Braunkohle und Erdgas, die für 14 und 16 Prozent der Stromproduktion standen. Bei weitem die wichtigste Stromquelle ist demnach die Windenergie mit 27 Prozent.
In Deutschland sind laut BSW mittlerweile rund 5,5 Millionen Photovoltaikanlagen installiert. Sie produzierten im vergangenen Jahr 87 Terawattstunden Strom – nach 72 Terawattstunden im Vorjahr.
Neue Anlagen mit einer Leistung von rund 17,5 Gigawattpeak wurden 2025 in Betrieb genommen. Das Ausbautempo hat sich damit dem Solarverband zufolge leicht verlangsamt, im Vorjahr waren 17,7 Gigawattpeak Leistung dazugekommen.
Von der neu zugebauten Leistung entfällt der grösste Teil auf ebenerdig errichtete Solarparks (rund acht Gwp). Hier hat der Zubau im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Solaranlagen auf Privathäusern wurden im Umfang von 5,2 Gwp neu installiert – deutlich weniger als im Vorjahr. Auf Industrie- und Gewerbedächern kamen rund 3,7 Gwp und damit in etwa so viel wie im Vorjahr hinzu. Die Leistung der 2025 neu installierten Steckersolargeräte betrug rund 0,5 Gwp.