Selenski über Kiew
«Wir werden einen Notstand ausrufen»

Kälte, Dunkelheit und konstante Attacken – Kiew wird durch russische Angriffe schwer getroffen. Nun reagiert Selenski.
Kommentieren
1/7
Selenski bespricht sich mit seinem Team.
Foto: X/Wolodimir Selenski

Darum gehts

  • Selenski kündigt Ausnahmezustand an wegen Angriffen auf Energieinfrastruktur in der Ukraine
  • Winter verschärft die Lage, viele Haushalte ohne Strom und Wärme
  • Reparaturteams arbeiten rund um die Uhr, um Versorgung wiederherzustellen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
RMS_Portrait_AUTOR_332.JPG
Janine EnderliRedaktorin News

«Wir werden einen Ausnahmezustand ausrufen»: Mit diesen Worten meldete sich der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (47) am Mittwoch auf X. 

Hintergrund: die Folgen russischer Angriffe auf kritische Infrastruktur im Energiesektor. 

«Die Angriffe haben schwere Konsequenzen – insbesondere da sich die Witterungsbedingungen verschlechtern», erklärte Selenski nach einer Lagebesprechung. 

Winter verschärft Lage

Als zweiter Schritt werde ein permanentes Koordinationszentrum eingerichtet, um die Situation in Kiew zu überwachen und zu steuern. Ziel sei es, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Auswirkungen der Angriffe zu bewältigen.

Fakt ist: Die tiefen Temperaturen machen die Ukraine besonders verwundbar. Ganze Haushalte sind immer wieder ohne Strom und sitzen im Dunkeln. 

«Reparaturteams, Energieversorger, kommunale Dienste und der staatliche Notfalldienst der Ukraine arbeiten weiterhin rund um die Uhr daran, die Strom- und Wärmeversorgung wiederherzustellen. Viele Probleme müssen dringend gelöst werden», sagt Selenski abschliessend. 

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen