Darum gehts
- Schweizer nach tödlichem Unfall in Neuseeland wegen fahrlässiger Tötung angeklagt
- Kollision zweier Autos auf State Highway 73 nahe Sheffield
- Zwei Personen mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht, Autobahn stundenlang gesperrt
Ein 32-jähriger Schweizer ist nach einem tödlichen Unfall nahe der Ortschaft Sheffield in Neuseeland wegen fahrlässiger Tötung im Strassenverkehr angeklagt worden. Dies berichten lokale Medien unter Berufung auf die Polizei. Am vergangenen Mittwoch kollidierten auf dem State Highway zwei Autos miteinander. Eine Person starb.
Nun ist klar: Bei dem Opfer handelt es sich um die 68-jährige Grossmutter Sally D.* Die Frau starb noch auf der Unfallstelle, wie das Nachrichtenportal «The Press» berichtet. Laut ihrer Todesanzeige war D. «eine geliebte Mutter und Grossmutter».
Schweizer muss Reisepass abgeben
Zwei Personen mussten nach dem Crash mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Der Schweizer musste derweil seinen Reisepass abgeben und es wurde ihm untersagt, Reisedokumente zu beantragen. Bereits am Donnerstag erschien er zu einer ersten Verhandlung. Er muss am 1. Dezember erneut vor Gericht erscheinen.
Autobahn mehrere Stunden gesperrt
Zum genauen Unfallhergang hat die Polizei keine Informationen veröffentlicht. Die Autobahn blieb auf dem entsprechenden Abschnitt mehrere Stunden gesperrt.
Der festgenommene Schweizer soll noch am Donnerstag vor dem Bezirksgericht in Christchurch erscheinen.
* Namen bekannt