Schütze war erst 6 Jahre alt
Gericht spricht angeschossener Lehrerin Mega-Summe zu

Eine ehemalige Lehrerin in den USA erhält 10 Millionen Dollar Schadenersatz, nachdem sie von einem sechsjährigen Schüler angeschossen worden war. Bei dem Vorfall war Abigail Z. schwer verletzt worden.
Abigail Z. kassiert umgerechnet rund 8 Millionen Franken.
Foto: Facebook

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lehrerin erhält Millionen-Schadenersatz nach Schuss durch sechsjähriges Kind in Schule
  • Klage gegen stellvertretende Schulleiterin wegen ignorierter Warnungen vor Waffe
  • Mutter des Kindes zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, 15 ähnliche Fälle seit 1970
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AFPAgence France Presse

Sie war in ihrer Schule von einem sechsjährigen Schulkind angeschossen worden – nun hat die frühere Lehrerin Abigail Z.* von einem US-Gericht rund zehn Millionen Dollar (rund 8 Millionen Franken) Schadenersatz zugesprochen bekommen. Im Januar 2023 hatte das Kind im Bundesstaat Virginia auf die Frau geschossen. Sie wurde an der Hand und an der Brust getroffen und musste zwei Wochen lang im Krankenhaus behandelt werden.

Die Lehrerin erhob Klage gegen die stellvertretende Schulleiterin und warf ihr vor, Warnungen ignoriert zu haben, dass das Kind eine Waffe mit in die Schule gebracht hatte. Sie forderte 40 Millionen Dollar Schadenersatz (32,3 Millionen Franken). Vor Gericht sagte die Frau aus, sie habe geglaubt, sterben zu müssen.

Die Mutter des Kindes, das auf die Lehrerin geschossen hatte, war bereits zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zwar sind Unfälle mit kleinen Kindern und Schusswaffen in Privathaushalten in den USA häufig. Fälle von Schüssen durch Kinder unter zehn Jahren in Schulen kommen hingegen selten vor. Eine vom US-Forscher David Riedman zusammengestellte Datenbank hat seit den 1970er Jahren rund 15 solcher Fälle erfasst.

* Name bekannt

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