Darum gehts
- Segelschiff rammt Brooklyn Bridge, zwei Tote, 22 Verletzte
- Das Schiff war Teil einer Werbeaktion für ein Event
- 277 Passagiere an Bord, 2 sind ums Leben gekommen
Ein dramatischer Vorfall ereignete sich am Samstagabend in New York City, als ein Segelschiff der mexikanischen Marine mit 277 Personen an Bord mit der Brooklyn Bridge kollidierte. Wie die «New York Post» berichtet, rammte der knapp 45 Meter hohe Schiffsmast der «Cuauhtémoc» die berühmte Brücke kurz vor 21 Uhr. New Yorks Bürgermeister Eric Adams (64) erklärte, dass das Segelboot kurz vor dem Zusammenprall den Antrieb verloren habe, als es New York in Richtung Island verlassen wollte.
Bei dem Unfall sind zwei Personen ums Leben gekommen, mindestens 22 wurden verletzt, zwei davon schwer. Die Verletzten wurden in umliegende Spitäler gebracht. Taucher suchten zunächst den Hudson River nach Vermissten ab, den Behörden zufolge sind jedoch keine Personen über Bord gegangen. Derzeit liegt das Schiff vor der Brooklyn Bridge im Wasser. Der «New York Post» zufolge wird es demnächst zum Pier 36 abgeschleppt, der einige hundert Meter entfernt liegt.
Dramatische Szenen
Das Schiff, das 1982 in Spanien zur Ausbildung von Kadetten gebaut wurde, war im Rahmen einer Werbeaktion für einen Grosssegler-Event im nächsten Jahr in der Stadt, mit dem der 250. Geburtstag der USA gefeiert wird. An Bord waren auch zahlreiche Auszubildende, die während einer achtmonatigen Reise ihre Segelfertigkeiten trainieren sollten.
In den sozialen Medien geteilte Videos zeigen, wie das Segelschiff mit der Hängebrücke kollidiert und die Masten des Schiffes abknicken.
Verkehr auf Brücke vorübergehend gesperrt
Eine genaue Untersuchung des Vorfalls wurde bereits eingeleitet. Die mexikanische Marine bestätigte den Unfall im Kurzbotschaftendienst X.
Die Brooklyn Bridge, eines der Wahrzeichen New Yorks, musste vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Die Brücke hat durch den Aufprall allerdings keinen Schaden genommen. Die «New York Post» zitiert einen Augenzeugen: «Es war ein ohrenbetäubender Knall, als der Mast die Brücke traf. Dann sahen wir, wie Menschen ins Wasser fielen. Es war schrecklich.» Die Behörden haben eine Hotline für besorgte Angehörige eingerichtet und bitten Zeugen, sich mit relevanten Informationen zu melden.