Darum gehts
- Putin bietet Israel Vermittlung in der Iran-Krise an, Kreml bestätigt Gespräch
- Russland kritisiert mögliche Militärschläge von USA und Israel gegen Iran
- Putin sprach auch mit Irans Präsident Peseschkian, Details folgen später
Russlands Präsident Wladimir Putin (73) hat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu (76) gesprochen und Vermittlung in der Krise mit dem Iran angeboten. Das teilte der Kreml in Moskau mit.
Putin habe sich für politische und diplomatische Mittel ausgesprochen, um Frieden und Stabilität in der Region zu sichern, hiess es. Dies lässt sich als Kritik an einem möglichen Militärschlag der USA und Israels gegen den Iran verstehen, um die dortige Protestbewegung zu unterstützen.
Russland ist ein enger Verbündeter des Irans
«Es wurde die Bereitschaft der russischen Seite bekräftigt, weiter entsprechende Vermittlungsanstrengungen zu unternehmen, einen konstruktiven Dialog aller interessierten Staaten voranzutreiben», teilte der Kreml mit.
Russland ist ein enger Verbündeter des Irans, von dort bezieht Moskau auch Waffen für seinen Krieg gegen die Ukraine. Putin sprach nach Angaben seines Sprechers Dmitri Peskow auch mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian. Details dazu sollten später mitgeteilt werden, sagte Peskow.