Partner steckte sie mit Geschlechtskrankheit an
Frau bekommt 5 Mio Fr – weil sie Sex im Auto hatte

Eine Frau in den USA hat sich bei ihrem Partner mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt, während sie auf dem Rücksitz seines Hyundai Sex hatten. Jetzt muss ihr die Versicherung des Partners eine Entschädigung von 5,2 Millionen Dollar zahlen.
Publiziert: 10.06.2022 um 18:33 Uhr
|
Aktualisiert: 11.06.2022 um 09:57 Uhr
Sind Autoversicherungen wirklich dafür gedacht? Frau steckte sich bei Sex im Auto mit HPV an – und kriegt Entschädigung.

Eine satte Entschädigung von rund 5,2 Millionen Dollar! Diese soll die Autoversicherungsgesellschaft Geico in den USA an eine Frau zahlen, berichtet «Mirror». Der Grund: Die Frau hat sich beim Sex in einem Hyundai mit Humanen Papillomviren (HPV) angesteckt.

Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass der Mann wusste, dass er neben Kehlkopfkrebs auch HPV hatte. Dennoch vergnügte er sich wiederholt mit der Frau auf seiner Rückbank. Über Risiken informierte er sie nicht. Als sie die Diagnose bekam, unterbreitete die Frau der Autoversicherung des Mannes ein Vergleichsangebot. Ihre Begründung: Die Versicherung käme ja schliesslich für Verletzungen und Verluste auf.

Ansteckung gilt als Verletzung

Das Bezirksgericht von Jackson County im US-Bundesstaat Missouri entschied, dass der Mann fahrlässig gehandelt hat. Nun soll seine Versicherung zahlen. Die Versicherung ging zwar in Berufung, doch hat auch das Berufungsgericht von Missouri der Frau die Summe von 5,2 Millionen Dollar zugesprochen. Das Gericht betrachtet die Ansteckung der Frau mit HPV als Verletzung, die der Frau im Auto hinzugefügt wurde.

Ein Anwalt für Personenschäden erklärt gegenüber «Daily Mail», dass solche Klagen bei Versicherungen in den USA möglich sind: So könne bei einer Geschlechtskrankheit von einer Verletzung gesprochen werden, obwohl man in diesem Kontext eher an eingeklemmte Finger und Körperverletzungen als Folge von Zusammenstössen denkt. Da die Frau sich die Geschlechtskrankheit beim Sex im Hyundai eingefangen habe, falle das durchaus in den Rahmen dessen, was eine Versicherungsgesellschaft zahlen müsse.

Die betroffene Versicherung hat sich dazu noch nicht geäussert, die Summe von 5,2 Millionen Dollar muss sie aber an die Frau auszahlen.

Fehler gefunden? Jetzt melden
Alle Kommentare