Nach Grönland-Streit
Nato startet Arktis-Einsatz «Arctic Sentry»

Die Nato verstärkt ihre Militärpräsenz in der Arktis. Mit der Mission «Arctic Sentry» soll der Grönland-Konflikt entschärft werden, den US-Präsident Donald Trump ausgelöst hat, so Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich.
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Die Nato erhöht ihre Militärpräsenz in der Arktis, um zur weiteren Deeskalation des von der USA angezettelten Grönland-Konflikts beizutragen.
Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Darum gehts

  • Die Nato verstärkt Militärpräsenz in Arktis wegen Grönland-Konflikt von Donald Trump
  • Einsatz «Arctic Sentry» startet zur Deeskalation, sagt Alexus G. Grynkewich
  • US-Präsident Trump, 79 Jahre alt, löste Konflikt um Grönland aus
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Die Nato erhöht ihre Militärpräsenz in der Arktis, um zur weiteren Deeskalation des von US-Präsident Donald Trump (79) angezettelten Grönland-Konflikts beizutragen. Wie Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich ankündigte, wurde dazu ein Einsatz mit dem Namen «Arctic Sentry» (deutsch etwa: Wächter der Arktis) gestartet.

Durch die Mission soll die Arktis besser geschützt werden. Der Einsatz werde «die Stärke der Nato nutzen, um unser Territorium zu schützen und die Sicherheit der Arktis und des hohen Nordens zu gewährleisten», sagte Grynkewich.

Rahmenabkommen mit Rutte

Der Einsatz in der Arktis-Region war bereits vor einiger Zeit von Bündnisstaaten wie Grossbritannien angeregt worden, um den Streit um Grönland zu entschärfen. In diesem hatte US-Präsident Donald Trump (79) zeitweise mit einer Annexion der zu Dänemark gehörenden Insel Grönland gedroht und dies damit begründet, dass ansonsten Russland oder China zugreifen könnten. 

Zuletzt teilte Trump dann nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte (58) beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit, dass ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktis-Region entworfen worden sei. Dieser sieht unter anderem vor, die Sicherheit in der Arktis durch das gemeinsame Handeln der Alliierten zu gewährleisten, insbesondere durch das der sieben arktischen Alliierten USA, Kanada, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island.

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