Auto-Attacke forderte ein Todesopfer
Charlottesville-Amokfahrer plädiert auf nicht schuldig

James Alex Fields wird beschuldigt, im August 2017 in einen Demonstrationszug gefahren zu sein. Damals kam eine Frau ums Leben, zahlreiche Menschen wurden verletzt.
Publiziert: 06.07.2018 um 10:30 Uhr
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Aktualisiert: 07.09.2022 um 23:52 Uhr

Der 21-Jährige James Alex Fields wird in Charlottesville beschuldigt, vergangenen August seinen Wagen in eine Gruppe Demonstranten gesteuert zu haben. Bei dem Vorfall kam eine Frau ums Leben, mehrere Dutzend Personen wurden verletzt.

Nun erschien Fields erstmals vor Gericht und plädierte auf Nicht-schuldig.

In Charlottesville hatten damals Hunderte Demonstranten mit nationalistischer Gesinnung gegen die Beseitigung eines Kriegsdenkmahls protestiert. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit Gegendemonstranten.

US-Präsident Donald Trump wurde im Anschluss heftig dafür kritisiert, dass er die Nationalisten nicht eindeutig kritisierte, sondern sagte «viele Seiten» seien für den Ausbruch der Gewalt verantwortlich.

Laut der Anklageschrift hat sich James Alex Fields auf Social Media Seiten häufig im Sinne rassistischer Ideologien geäußert und seine Bewunderung für Hitler und den Holocaust zum Ausdruck gebracht.

Sollte er verurteilt werden, könnte ihm die Todesstrafe drohen.

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