Mindestens vier Tote: Dramatischer Einsturz von Zuschauertribüne bei Stierkampf(00:55)

Mindestens 4 Tote, Dutzende Verletzte – dramatisches Video zeigt Einsturz
Tribünen in kolumbianischer Stierkampfarena eingestürzt

Beim Einsturz einer behelfsmässigen Stierkampfarena in Kolumbien starben mindestens vier Menschen. Mehr als 60 Personen wurden verletzt. Ein geflohener Stier sorgte danach für Panik in der Stadt.
Publiziert: 27.06.2022 um 03:37 Uhr
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Aktualisiert: 27.06.2022 um 13:11 Uhr
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Am Sonntag ist die Tribüne von einer Stierkampfarena in Kolumbien eingestürzt. Es gab mehrere Tote und Dutzende von Verletzten.

Beim Einsturz von Tribünen einer Stierkampfarena in Kolumbien sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Laut Behörden wurden mehr als 60 Personen verletzt. Unter den Toten ist ein drei Jahre altes Kind.

Auf Videos in sozialen Medien ist zu sehen, wie am Sonntag auf einer Seite der Arena die mit Menschen gefüllten Holztribünen einstürzen. Laut Berichten handelt es sich dabei nicht um ein solides Gebäude, sondern um ein behelfsmässig aus Holzpfählen gezimmertes Stadion.

Hunderte Menschen waren im Publikum. Nach einem Bericht der Zeitung «El Tiempo» verbreitete nach dem Vorfall ein geflohener Stier Panik in den Strassen der Stadt El Espinal, gut 150 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Bogota.

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Neuer Präsident will Stierkämpfe verbieten

Staatspräsident Ivan Duque (45) kündigte auf Twitter Ermittlungen an. Sein gewählter Nachfolger Gustavo Petro (62) schrieb, er bitte die Lokalverwaltungen des Landes, keine Veranstaltungen mehr zu genehmigen, bei denen Menschen oder Tiere getötet würden.

Er erinnerte zudem an eine ähnliche Tragödie: Im Jahr 1980 war in der Stierkampfarena in Sincelejo eine überfüllte Tribüne eingestürzt. Mindestens 300 Menschen starben. (SDA/kes)

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