Darum gehts
- Lufthansa-Streik am Donnerstag: Piloten und Kabinenpersonal legen Arbeit nieder
- Swiss setzt grössere Flugzeuge zwischen Zürich und Frankfurt ein
- Rund 4800 Piloten und 20'000 Flugbegleiter beteiligen sich am Streik
Lufthansa-Passagiere brauchen am Donnerstag Geduld: Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat im Streit um Betriebsrenten, Beschäftigungssicherung und die Konzernstrategie zu einem eintägigen Streik aufgerufen. Zeitgleich legt auch das Kabinenpersonal die Arbeit nieder, um Tarifverhandlungen zu erzwingen. Bestreikt werden sollen zahlreiche Abflüge an deutschen Flughäfen – mit erwarteten massiven Ausfällen.
Die rund 4800 Piloten sowie etwa 20'000 Flugbegleiter beteiligen sich am Arbeitskampf. Lufthansa stellt betroffenen Reisenden Umbuchungen, Bahn-Alternativen sowie automatische Benachrichtigungen in Aussicht.
Swiss setzt grössere Maschinen ein
Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss führt ihren Flugplan grundsätzlich planmässig durch. Ganz ohne Auswirkungen bleibt der Streik jedoch nicht: Zwischen Zürich und Frankfurt setzt die Airline auf vier Verbindungen grössere Maschinen ein.
Statt kleineren Flugzeugen kommen Airbus-A321-Jets zum Einsatz, um zusätzliche Passagiere aufnehmen zu können. Weitere Anpassungen seien derzeit nicht abschätzbar, da Lufthansa ihren definitiven Flugplan für Donnerstag noch nicht veröffentlicht habe, teilte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur AWP mit.