«Iran hätte uns innert einer Woche angegriffen»
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Trump rechtfertigt Krieg:«Iran hätte uns innert einer Woche angegriffen»

Trump verteidigt Krieg im Iran
«Wir hatten keine Wahl»

Am Montagabend hat US-Präsident Donald Trump eine Rede in Miami gehalten. Den Iran-Krieg streifte er dabei nur – und ging vielmehr auf innenpolitische Themen ein.
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Am Montagabend spricht US-Präsident Donald Trump an einer Rede in Miami.
Foto: keystone-sda.ch
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Blick Newsdesk

Am Montagabend hat US-Präsident Donald Trump (79) eine Rede in seinem Luxushotel Trump National Doral in Miami gehalten. Das kündigte er auf seiner Plattform Truth Social an.

Zuvor hatte Trump in einem Interview mit dem Sender CBS davon gesprochen, dass er davon ausgehe, dass der Krieg im Iran so gut wie vorbei sei. Die Aussage des US-Präsidenten liess sofort die Ölpreise purzeln.

Trump geht nur kurz auf den Iran ein

Die militärische Auseinandersetzung mit dem Iran streifte Trump in seiner knapp 30-minütigen Rede dann allerdings nur. Der US-Präsident lobte seine Streitkräfte, sprach davon, dass man «den Feind zerquetsche». Die getöteten US-Soldaten bezeichnete er als «Helden». 

Im Anschluss ging Donald Trump vor allem auf innenpolitische Themen ein – vor allem die Steuersenkungen und seine Migrationspolitik inklusive der umstrittenen ICE-Einsätze. Schliesslich verteidigte er ein weiteres Mal die US-Strafzölle, die mittlerweile vom Supreme Court gekippt wurden.

Im Anschluss an seine Rede trat Trump die Rückreise nach Washington an.

09.03.2026, 22:46 Uhr

«Y.M.C.A.» zum Schluss

Dann ist Schluss. Trump hat einen weiteren feurigen Appell an seine republikanische Partei gerichtet – nach eigener Aussage auch in Hinblick auf die Midterms, die so eng wie selten ausfallen könnten. Mit einem «God Bless America» beendet der US-Präsident seine Rede – bevor der 70er-Hit «Y.M.C.A.». aus den Lautsprechern erklingt.

09.03.2026, 22:36 Uhr

Trump wiederholt viele Dinge seiner «State of the Union»

«Wir wollen keine Transgender-Operationen bei unseren Kindern», beginnt Trump den nächsten Block seiner Rede. Und weiter: «Wir wollen keine Männer im Frauensport» – es sind zwei Themen, die Tump bereits vor einigen Tagen bei seiner Rede zur Lage der Nation angesprochen hatte. 

09.03.2026, 22:22 Uhr

Trump erzählt, wie er Macron erpresste

«Wir hatten die höchsten Medikamentenpreise in der Welt, jetzt zahlen wir die niedrigsten Medikamentenpreise der Welt. Das tat ich über Zölle», fährt Trump fort. «Wir bezahlten 13-mal mehr», behauptet Trump und vergleicht die Medikamentenpreise in den USA mit denen in Europa. Er erzählt, wie er den französischen Präsidenten unter Druck gesetzt hat. Er habe Macron mit 100 Prozent Zöllen auf Champagner und Wein gedroht, dann habe er eingelenkt. Lachen im Saal. 

09.03.2026, 22:18 Uhr

Trump kritisiert Demokraten: «Sie waren schlecht in allem»

Nun geht es um die Energiepolitik. «Wir haben die Kohle zurückgebracht.» Dann wiederholt er seine Lüge von den Chinesen, die keine Windräder verwenden würden. Im Anschluss drischt Trump wieder auf die Demokraten ein. «Sie waren schlecht im allem. Sie hatten die höchste Inflation in der Geschichte.»

Trump will die Gesundheitskosten senken. Die Demokraten würden von den Krankenversicherern gesteuert, ärgert sich Trump. «Republikaner, ihr macht so etwas nicht, oder? Ihr werdet von niemandem gesteuert, richtig?» Allein Trumps Iniative bei der Senkung von Medikamentenpreisen sollte die Zwischenwahlen im November gewinnen, findet er. «Wir arbeiten so hart.»

09.03.2026, 22:12 Uhr

Trump zu Iran-Krieg: «Wir hatten keine Wahl»

«Wir hatten keine Wahl», verteidigt der republikanische Präsident den Krieg im Iran. Das Mullah-Regime sei eine «dunkle Wolke über unseren Köpfen» gewesen. Der Iran hätte Israel mit Atomwaffen ausgelöscht, wären die USA nicht eingeschritten, behauptet Trump. «Sie hätten auch uns attackiert, den ganzen Mittleren Osten und Israel.» 80 Prozent der iranischen Raketen seien zerstört worden. 

Nächstes Thema: Die Trump-Administration habe die grössten Steuersenkungen in der Geschichte der USA durchgesetzt, behauptet er. Mit den Trump-Konten erhalte zudem jedes Kind in Amerika «einen Vorsprung beim amerikanischen Traum». 

09.03.2026, 22:07 Uhr

Trump: «ICE ist unglaublich»

Es geht munter weiter. Jetzt geht es um die Migrationspolitik. «Sie öffnen ihre Gefängnisse und senden uns ihre Mörderer», wirft er den Staaten Lateinamerikas vor. ICE ist unglaublich», sagt Trump über seine Einwanderungspolizei. 

Die Politik der Demokraten würde keinen Sinn ergeben. Bei seiner Rede zur Nation seien trotzdem viele für ihn aufgestanden. «Unser Land gewinnt wieder und wird wieder respektiert», lobt Trump sich und sein Team. Der saudische Kronprinz habe ihm gesagt, die USA seien das «heisseste» Land von allen.

09.03.2026, 22:02 Uhr

Trump nennt im Iran getötete Soldaten «Helden»

Der Iran habe «so viele schlechte Dinge getan», fährt Trump fort. Anschliessend lobt er sich für die Tötung des iranischen General Soleimani während seiner ersten Amtszeit. Weiter bezeichnet er die während des Iran-Kriegs getöteten Soldaten als «Helden». 

«Wir haben schon auf viele Arten gewonnen, aber wir haben noch nicht genug gewonnen», erklärt Trump als Nächstes. «Die Vereinigten Staaten lassen sich nicht von Terrroristen bedrohen», stellt er klar. 

09.03.2026, 21:59 Uhr

Trump: «Wir zerquetschen unsere Feinde»

Jetzt spricht US-Präsident Donald Trump bei der Veranstaltung der Republikaner. «Wie gut ist unser Militär?», fragt er das Publikum. Anschliessend geht er dazu über, mehrere Personen im Raum zu loben.

«In den vergangenen neun Tagen wurden wir echt daran erinnert, wie wichtig republikanische Mehrheiten sind», sagt Trump anschliessend. Er lobt zudem den Namen «Epic Fury» für die Militäroperation im Iran. Auch die Militäoperation in Venezuela sei erfolgreich verlaufen. «Die Welt respektiert uns jetzt mehr als jemals zuvor. Zusammen mit unseren israelischen Partnern zerquetschen wir unsere Feinde.»

09.03.2026, 20:24 Uhr

Heute spricht Trump in Miami

US-Präsident Donald Trump spricht am Montagabend in Miami. Blick begleitet die Rede live im Ticker und im Stream.

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