Laut Bericht
Pentagon erwägt, weiteren Flugzeugträger in den Nahen Osten zu schicken

Die USA bereiten sich offenbar auf eine mögliche militärische Eskalation mit dem Iran vor. Laut einem Bericht hat das Pentagon eine zweite Flugzeugträgerkampfgruppe angewiesen, sich auf einen Einsatz vorzubereiten.
Kommentieren
1/4
Befindet sich schon im Nahen Osten: USS Abraham Lincoln
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Pentagon bereitet zweiten Flugzeugträger für möglichen Nahost-Einsatz vor
  • Trump und Netanyahu betonten die Wichtigkeit von Verhandlungen mit dem Iran
  • Pentagon plant, USS George H.W. Bush in zwei Wochen auslaufen zu lassen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
RMS_Portrait_AUTOR_332.JPG
Janine EnderliRedaktorin News

Trotz Gesprächen vergangener Woche, bleibt die Situation angespannt. Wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf drei US-Beamten berichtet, hat das Pentagon eine zweite Flugzeugträgerkampfgruppe angewiesen, sich auf einen möglichen Einsatz im Nahen Osten vorzubereiten. Hintergrund ist die Vorbereitung des US-Militärs auf einen möglichen Angriff gegen den Iran, falls diplomatische Bemühungen scheitern sollten.

Präsident Donald Trump (79) erklärte am Dienstag, er erwäge die Entsendung eines weiteren Flugzeugträgers in die Region, um sich auf militärische Schritte vorzubereiten, falls die Verhandlungen mit Teheran keinen Erfolg bringen. Einer der zitierten Vertreter zufolge könnte ein entsprechender Einsatzbefehl innerhalb weniger Stunden erfolgen. Zugleich betonten die Beamten, dass bislang noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei und sich die Planungen jederzeit ändern könnten.

Trump traf Netanyahu: «Ich hoffe, der Iran wird klüger sein»

Der zusätzliche Flugzeugträger würde sich der bereits im Nahen Osten stationierten USS Abraham Lincoln anschliessen. Nach Angaben eines Vertreters bereitet das Pentagon derzeit einen weiteren Träger vor, der in etwa zwei Wochen auslaufen könnte – voraussichtlich von der US-Ostküste. Dabei handelt es sich mutmasslich um die USS George H.W. Bush, die aktuell vor der Küste Virginias Trainingsmanöver absolviert und diese gegebenenfalls beschleunigt abschliessen könnte.

Parallel dazu fand am Mittwoch ein Treffen zwischen Präsident Trump und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu (76) im Weissen Haus statt. Nach dem Treffen schrieb Trump auf Truth Social von einem «guten Meeting»: «Es wurde nichts Definitives vereinbart, ausser dass ich darauf bestanden habe, dass die Verhandlungen mit dem Iran fortgesetzt werden, um zu sehen, ob eine Einigung erzielt werden kann. Wenn dies möglich ist, habe ich dem Premierminister mitgeteilt, dass dies zu bevorzugen wäre. Wenn dies nicht möglich ist, müssen wir einfach abwarten, wie das Ergebnis aussehen wird.» Schliesslich ging Trump auf den letzten Schlag gegen das iranische Regime vom Juni 2025 ein. Er schreibt: «Als der Iran das letzte Mal entschied, dass es besser sei, kein Abkommen zu schliessen, wurde er mit dem Midnight Hammer bestraft – das hat sich für ihn nicht ausgezahlt. Hoffentlich werden sie dieses Mal vernünftiger und verantwortungsbewusster handeln.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen