Lag nackt neben seinen Exkrementen
Bub (9) im Elsass ein Jahr in Lieferwagen eingesperrt – Vater verhaftet

Als die Polizei einen verschlossenen Lieferwagen im französischen Hagenbach öffnete, machte sie eine schreckliche Entdeckung. Dort lag nackt ein neunjähriger Bub – direkt neben seinen Exkrementen. Sein Vater hatte ihn über ein Jahr lang in dem Wagen eingesperrt.
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Im elsässischen Hagenbach wurde ein neunjähriger Bub über ein Jahr lang in einem Lieferwagen festgehalten.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Polizei fand nackten, unterernährten Jungen (9) in Lieferwagen in Hagenbach
  • Vater hielt ihn seit November 2024 eingesperrt, letzte Dusche Ende 2024
  • Junge kann nicht laufen, Vater und Partnerin angeklagt, drei Kinder in Obhut
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Horror-Fund im Elsass! Da eine Nachbarin «Kindesgeräusche» aus einem in einem Innenhof parkierten Lieferwagen vernahm, rückte die Polizei am vergangenen Montag im französischen Hagenbach an. Als die Beamten das Fahrzeug öffneten, machten sie eine schockierende Entdeckung: Inmitten von Abfall und Exkrementen lag ein nackter Bub (9) in Embryonalhaltung unter einer Decke! 

Wie «Le Dauphine» berichtet, war der Bub stark unterernährt. Sein eigener Vater (43) hatte ihn laut der Zeitung seit über einem Jahr in dem Lieferwagen eingesperrt. Wegen der langen Kauerhaltung konnte das Kind nicht mehr laufen und wurde umgehend in ein Spital in Mulhouse gebracht. Der Vater wurde verhaftet und wegen Freiheitsberaubung, Entführung und schwerer Vernachlässigung eines Minderjährigen unter 15 Jahren angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft von Mulhouse am Freitag mitteilte. 

Seine letzte Dusche erhielt er Ende 2024

Der Bub gab an, dass die Partnerin seines Vaters ihn aus der gemeinsamen Wohnung habe verbannen wollen und seine Einweisung in eine psychiatrische Klinik gefordert habe, berichtet «Le Dauphine». Um dies zu verhindern, habe der Vater ihn seit November 2024 in dem Lieferwagen eingesperrt. 

Im Lieferwagen musste der Bub in Plastikflaschen urinieren und seine Notdurft in Abfallsäcken verrichten. Seine letzte Dusche hatte er Ende 2024 genommen. Eine Überwachungskamera zeigte, dass der Vater seinem Sohn zweimal täglich Essen brachte. Der Vater lebte mit seiner 37-jährigen Partnerin und ihren jeweiligen Töchtern in der Wohnung. Er gestand, seinen Sohn vernachlässigt und eingesperrt zu haben und wurde in Untersuchungshaft genommen. Er behauptete, er habe den Jungen «beschützen» wollen, weil seine Partnerin auf einer Einweisung in eine psychiatrische Klinik bestanden habe. 

Laut Staatsanwaltschaft gibt es jedoch keine medizinischen Beweise für psychische Probleme des Kindes. Die Partnerin des Vaters bestreitet jegliche Vorwürfe, wurde jedoch wegen unterlassener Hilfeleistung und Nichtanzeige von Misshandlungen eines Minderjährigen unter 15 Jahren angeklagt. Sie steht nun unter gerichtlicher Aufsicht. Die Behörden haben die drei Kinder vorläufig in Obhut genommen. 

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